Lord Byron | Zwischen zwei Welten

Zwischen zwei Welten, Tag und Nacht, schwebt blind
Das Dasein gleich dem Stern am Himmelssaum:
Wie wissen wir so wenig, was wir sind
Und werden Ewig rollt der Weltflut Schaum,
Und unsrer Gischtesblasen Glanz zerrinnt,
Und neue tauchen aus dem düstern Raum,
Indess die Gräber von verstorbnen Reichen
Dem Schwellen kaum der flücht’gen Woge gleichen.

Aus: Lord Byrons Don Juan, 15. Gesang, 99. Strophe

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Epitaph auf Byron !

„Ach zum Erdenglück geboren
Hoher Ahnen, großer Kraft
Leider früh die selbst verloren
Jugendblüte weggerafft
Scharfer Blick, die Welt zu schauen
Mitsinn jedem Herzensdrang
Liebensgkut der besten Frauen
Und ein eigenster Gesang…“

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