Kategorie: Lyrik

Atonal

Den Jazz getragen Vom Salon gegenüber Schmeichelt Atonalität Ich kann ihnen nur zusehen Die Klänge (Töne) aber mischen sich ein

N°202

mondschein – wir tanzen zum duft rohen fisches licht brennt im fischerdorf

N°201

die weide erhebt sich zwischen boot und ufer sind wir nun getrennt

N°198

Tief in den Venen die Bibliothek meiner Vorfahren das geeignete Buch suchen

N°777

spannung stricken in die langeweile schmeckt die goldene milch schal

N° 205

Die Schlange gleitet davon, doch ihre Augen verbleiben im Gras.

Trinkt vom Dunkel

In niedrigen Wolken stirbt das LichtDer fallende Schneetrinkt vom DunkelGebettet in Schweigen, decken michZweige mit ihrer GeborgenheitAls sich die Grenzen auflösenaufs neue das WunderDass ich bin.

N°572

Mensch sein wörtlich abtasten Den Rückschritt fest im Blick Fortschritt erhoffend

Des Jahres Lot

Von Sommers KraftGanz stolz es kündetDas LaubSo strahlend warm und hellSchwebt, landet und es findetBeim Niedersinken jene StellDen PlatzIm März schon vorbereitetDeckt er sich zu mit AhornrotNur um…

Der Frosch

Der Frosch legt seine Hände flachund singt es,das ihm auferlegte Lied. SōkanSōchō | jap. 宗長 | Sōkan |* 1448 † 11. April 1532  war ein japanischer Renga-Dichter.