Lyrik

N°333

Himmelstauchsterne unterm Regen der Sieder das Teewasser kocht

N°911

zum morgengebet gähnen im klostergarten rauschende sicheln

N°984

die prophetin des fernen zuges lichter flirren wortbrüchig

N°28

Nach losen Fädengreifen im Schatten Händeder Weberknechte

N°984

morgens und abends wartenbei den KiefernInseln einseitiger Liebe

N°491

Ich erinnere mich das w i r sudelnd. Unschärfe

Atonal

Den Jazz getragen Vom Salon gegenüber Schmeichelt Atonalität Ich kann ihnen nur zusehen Die Klänge (Töne) aber mischen sich ein

N°202

mondschein – wir tanzen zum duft rohen fisches licht brennt im fischerdorf

N°201

die weide erhebt sich zwischen boot und ufer sind wir nun getrennt

N°198

Tief in den Venen die Bibliothek meiner Vorfahren das geeignete Buch suchen