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Sassnitz | Von Blumentöpfen, Pudding- und Mördersteinen

Die Bezeichnung „Puddingstein“ hatte der deutsche Geologe v. Hagenow bereits 1839 eingeführt wissenschaftlich bearbeitete. Große, röhrenförmige Feuersteine (Flinte) hatte v. Hagenow so genannt, weil sie unwillkürlich an einen großen, umgestülpten Pudding erinnern. Heute wird der Name in der Literatur für Feuerstein-Kongiomerate mit kieseligem Bindemittel verwendet. Die außergewöhnliche Form der Flinte regte die findigen Bewohner der […]

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Fauna | Der Uhu und die Hühnerküken

Nicht schlecht staunten die Mitarbeiter einer Vogelschutzwarte an der Nordsee, als der alte brave Gehege-Uhu – der dort sein Gnadenbrot bekommt – plötzlich in Brutstimmung kam, sich eine Mulde ausscharrte und dort – mangels Gatten – etliche unbefruchtete Eier legte, die er bebrütete. Natürlich bekam die Uhu-Frau ihr Futter weiter gereicht: lebende Hühnerküken aus einer Großbrüterei. Nun […]

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„Dapat durian runtuh“ | Glück muss man haben | Die Durian-Frucht

Der Indonesier, der Glück hat, hat nicht Schwein, sondern Durian – „Dapat durian runtuh“, lautet die Redensart. Bei der Durianfrucht scheiden sich freilich, wie am Schwein, die Geister. Weniger indes die Nasen: Die kopfgroßen, igeligen Fruchtkapseln des Durianbaums, die reifen jedenfalls, stinken fäkalisch; an ihrem üblen Duft kommt auch ein Versuch zur Ehrenrettung der Frucht nicht […]

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Fauna | Die Laubschrecke & Wördemanns einsame Heuschrecke

Laubschrecke. Philodoptera griseoaptera (De Geer) Unsere Philodoptera griseoaptera, eine flügellose Laubschrecke, ist ein Weibchen. Das erkennt man an der langen, säbelartigen Legeröhre, auf der sie in unserem Bild auf merkwürdige Weise «sitzt». Dieser eigenartig geformten Legeröhre wegen nennt man die Laubschrecken vielfach auch Säbelschrecken. Helmut Wördemann | Die einsame Heuschrecke Es war einmal eine Springschrecke, […]

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Fauna | Über den C-Falter & das Pfifolter von Otto von Greyerz

Der C-Falter ist der Schmetterling mit dem kürzesten Namen. Das kleine, weiße halbrunde Mal auf der Unterseite seiner Hinterflügel ist charakteristisch und namengebend. Er ist einer unserer seltsamsten Tagschmetterlinge, nicht durch seine Farben, sondern durch die Form extravagant. Die Konturen seiner Flügel lösen sich auf in Buchten und Zacken; wenn er mit zusammengelegten Flügeln ruht, […]

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Fauna | Der neuseeländische Kiwi und sein SuperEi

Neuseeländische Kiwi-Weibchen wiegen nicht viel mehr als normale Haushühner. Ihre Eier allerdings bringen das Sieben- bis Achtfache unseres gewohnten Frühstückseis auf die Waage. Wie lange muss ein 25 Kilogramm schweres Ei kochen, bis es hart ist? Die Frage ist eigentlich müßig, denn gefiederte Monster, die halbzentner schwere Eier legen, gibt es nicht. Selbst Straußeneier bringen es ››nur« […]

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Fauna | Fossilien mit Haut und Haaren aus der Grube Messel

Fossilien mit Haut und Haaren Messel gilt als unvergleichliche Informationsquelle für die Wissenschaft. Die dunklen Ablagerungen in der Grube stammen von einem Süßwassersee, der hier während des Mittleren Eozäns, vor rund 50 Millionen Jahren, inmitten eines tropisch-subtropischen Urwalds lag. Die durchschnittlichen Jahrestemperaturen betrugen 20 bis 30 Grad Celsius – Funde von Palmen, Lorbeergewächsen und zahlreichen […]

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Menschenbilder | HEINRICH SURBECK | Der Schweizer Chemiker & Ingenieur auf Sumatra

Das aber ist der Glauben aller, die guten Willens sind, dass Hass und Wahn vergehen, Vernunft und Güte schließlich ihren Sieg davontragen. Heinrich Surbeck wurde am 16. Februar 1876 in Hailau geboren, neben zwei Schwestern der einzige Sohn eines Landwirtes, der auch eine Bauernmetzgerei betrieb. Die Mutter stammte ihrerseits aus einer alteingesessenen, angesehenen Bauernfamilie der […]