Willkommen zum Neustart | der blaue ritter bewegt sich ab jetzt in den Welten von Lyrik und Kurzprosa. Wir widmen uns etwa monatlich einem Schwerpunktthema in der Form eines Hypómnemas. Bedeutet: ein Thema ist nie wirklich abgeschlossen. Die OnlineSudelbücher werden daher fortlaufend gefüllt. Mal mit mehr, mal mit weniger Schwung.

Neueste Beiträge

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Wir müssen reden. Leibhaftig

Es gibt Bücher, die liest man zur reinen Unterhaltung, Entspannung. Ist das Buch ausgelesen, wird es beiseite gelegt. Fertig. Es gibt aber auch Bücher, bei denen hat man das Gefühl, es möchte mit mir als Leser reden. Es ruft mir zu: Wir müssen reden. Leibhaftig – Es lädt mich laut ein, in einen Dialog treten.

Was geschieht, wenn ich mich auf das Buch und seinen Inhalt einlasse? Wie mag dieser Dialog aussehen? Was entsteht daraus? Auch in Verbindung mit anderen.

Darum geht es in diesem hypómnema.

Lesekreis | distelichtes

Wir stellen Ihnen die Bücher vor, die wir gelesen und miteinander besprochen haben

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Der rote Faden

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Dieses Buch von Kurt Marti aus dem Jahre 1979 trägt den Titel : Zärtlichkeit und Schmerz | Notizen. Die Formulierung wirkt auf eine überraschende, fast provokative Art emotional und subjektiv, was umso mehr auffällt, als der Autor sonst einen mehr sachlichen Ton bevorzugt und übrigens seit jeher als einer der profiliertesten Vertreter der sogenannten «engagierten» Literatur angesehen wird. Sein ProsaWerk, das politische Tagebuch «Zum Beispiel Bern 1972» gilt als ein Höhepunkt der politisch gerichteten Literatur der 1960er Jahre; es hat seinerzeit auch entsprechend Staub aufgewirbelt (auch wenn sich dadurch die Verhältnisse nicht geändert haben).
Politik und Subjektivität, das Allgemeine und der Einzelne, das Öffentliche und das Private sind in der schweizerischen Literatur nie getrennte Bereiche gewesen, am wenigsten in den wirklich bedeutenden und repräsentativen Werken. Das literarische Schaffen Martis ist ein Beispiel dafür. …Mehr

Die kartographierte Welt

Ein Sudelbuch über das Reisen, Ziele, Umwege und (innere) Landkarten in Lyrik und Kurzprosa.

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Atonal

Den Jazz getragen
Vom Salon gegenüber
Schmeichelt Atonalität
Ich kann ihnen nur zusehen
Die Klänge (Töne) aber mischen sich ein

Aus: Wir müssen reden. Leibhaftig

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