Wie Sie (Ihren) Kindern helfen, mit Konflikten umzugehen

Begründen Sie aufgestellte Regeln und achten Sie darauf, dass diese von allen Beteiligten eingehalten werden. Klingt simpel, ist es aber oft nicht; das Leben kommt einfach zu oft dazwischen. Versuchen Sie es dennoch. Es wird sich „auszahlen“. 

Setzen Sie nachvollziehbare Grenzen: ein klares, begründetes „Nein“ ist wirkungsvoller als ein unbestimmtes „Vielleicht“. Überlegen Sie mal,wie Sie sich mit einer ständig im Äther wabernden Möglichkeit fühlen. Sie kennen wahrscheinlich den norddeutschen Ausspruch: „Butter bei die Fische. Dann schmeckt der Fisch. “ Und so ist es.

Warten Sie nach einem Streit, bis der erste Ärger raus ist. Dann suchen Sie das Gespräch in einer freundlichen Atmosphäre. Gern an einem anderen Ort, als dort, wo der Streit stattfand. 

Alle am Streit Beteiligten sollen Gelegenheit bekommen etwas zum Thema zu sagen, und was ihn bzw. sie geärgert hat. Stellen Sie klare Feedback-Regel  auf; etwa, dass niemand unterbrochen werden darf und das Empfindungen im Raum stehen bleiben dürfen und nicht abgewertet werden.

Wenn alles ausgesprochen ist, bilden Sie einen Familienrat, der gemeinsam und vorerst gleichberechtigt nach Lösungen sucht. Das bedeutet, lassen Sie das Probleme wälzen und konzentrieren Sie sich auf das Lösen. Vereinbaren Sie, dass jede(r) darauf hingewiesen werden darf, wenn der Lösungsprozess verlassen wird um zu“maulen“.

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