Paul Cezanne – Den Esel ergreifen – Kleine Verse –

Der Esel Paul - Foto: Oliver Simon
Der Esel Paul – Foto: Oliver Simon


Den Esel ergreifen,

Zum Baume ihn schleifen,
In aller Ruh,
Und singen dazu.

Das hungrige Tier
Reckt sich voll Gier
Zum Ast empor
Und zieht ihn vor;
So wird’s ihm gelingen,
Ein Blatt zu verschlingen.

Der Jäger, der jagt
Und nie verzagt,
Erlegt mit List
Ein Rabenbiest,
Das jetzt voll Blut
Schmort in der Glut.

Zola voll Mut
Spaltet die Flut,
Schwimmt schnell daher,
Ohne Beschwer,
Mit sicherer Hand
Erreicht er den Strand.

Paul Cezanne, 1858

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