Neuere Griechische Kunst – Georgios Jakobides / Georgios Iakovidis

Jakobides in seinem Münchener Atelier fotografiert von Carl Teufel (1845-1912) - 1883 Bildarchiv Foto Marburg, Bildindex der Kunst und Architektur.
Jakobides in seinem Münchener Atelier fotografiert von Carl Teufel (1845-1912) – 1883
Bildarchiv Foto Marburg, Bildindex der Kunst und Architektur.

Georgios Iakovidis war ein griechischer Maler Ende des 19. – Anfang des 20. Jahrhunderts.
Iakovidis wurde am 11. Januar 1853 (manchmal ist auch von 1852 zu lesen) in Chydera auf Lesbos geboren. Er wuchs überwiegend in Smyrna, Kleinasien auf. Im Jahre 1878 erhielt er ein Stipendium an der Münchner Kunstakademie, wo er bei Karl von Piloty studierte, der auch Nikiforos Lytras und Nikolaos Gyzis gelehrt hatte.
Iakovidis blieb noch mehrere Jahre nach seinem Abschluss an der Akademie in München. Er galt als ein erfolgreicher Maler, dessen Werke dennoch im unteren Preissegment angelsiedelt waren. Im letzten Jahrzehnts des 19. Jahrhunderts gewannen seine Gemälde Auszeichnungen bei fünf internationalen Ausstellungen, u.a. in Berlin (1891) und Paris (1900). Im Jahr 1900 lud ihn dann die griechische Regierung ein nach Athen kommen um die National Gallery aufzubauen. Iakovidis nahm das Angebot an und wurde vier Jahre später (1904) Professor an der Athens School of Fine Arts, um die entstandene Lücke nach Prof. Lytras Tod zu füllen.

Iakovidis dominierte die griechische Malerei über viele Jahre. Als Professor beeinflusste er eine ganze Generation von griechischen Künstlern. Fast alle seine Bilder haben Kinder (meist Jungen) und Kleinkinder als Subjekte. Er starb in Athen am 13. Dezember 1932. Hier eine Auswahl seiner Werke. Mehr auf unserer Pinnwand bei pinterest.


Redaktion: Harald Kobelt

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