Marriage a la mode – William Hogarth

William_Hogarth_Marriage-2-DetailNachdem die Malerei im England des 17. Jahrhunderts eher farblos war, erwachte sie im darauffolgenden wieder zum Leben und brachte einige grandiose Schätze hervor. Mein Favorit:

William Hogarth & die sechsteilige Serie von Ölgemälden mit dem Titel „Marriage a la mode“, welche sich in Londons National Gellery zu finden ist. Sie zeigt die Geschichte einer jungen, reichen Händlerstochter und ihrem Bräutigam, einem sehr geizigen jungen Adligen. Das bedeutet nichts Gutes, wie man der amüsanten Schilderung entnehmen kann.

William Hogarth war übrigens ein Außenseiter und ewiger Miesepeter, der sich quasi mit dem gesamten Kunstestablishment angelegt hatte. Als Maler war er schwer einzuordnen. Seine Satiren überdie Kleidung der Snobs und das Londoner Leben werden unvergessen bleiben.

Hier die einzelnen Gemälde der Serie „Marriage a la mode“:

Marriage_A-la-Mode_1,_The_Marriage_Settlement_-_William_Hogarth Marriage_A-la-Mode_2,_The_Tête_à_Tête_-_William_Hogarth Marriage_A-la-Mode_3,_The_Inspection_-_William_Hogarth Marriage_A-la-Mode_4,_The_Toilette_-_William_Hogarth Marriage_A-la-Mode_5,_The_Bagnio_-_William_Hogarth Marriage_A-la-Mode_6,_The_Lady's_Death_-_William_Hogarth

Kategorien Allgemein

Harald Kobelt kommt aus Bremerhaven und studierte Kunst & Kunstgeschichte in Köln und Amsterdam. Er arbeitet als Kurator, mobiler Galerist, schreibt gerade sein erstes Buch, welches im verlag . blaue ritter erscheinen wird. Seine letzten Stationen: Wien, Rotterdam, Frankfurt/Main, Hamburg und aktuell New York. Dort ist er für ein Jahr bei einem renommierten Auktionshaus beschäftigt.

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