Mannsbilder: Rudolf Jettmar – Selbstporträt – 1896

Rudolf_Jettmar,_Selbstportrait - 1896

Rudolf Jettmar (* 10. September 1869 in Zawodzie bei Tarnów, Galizien; † 21. April 1939 in Wien) war ein österreichischer Maler und Grafiker.

Jettmar studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien und wirkte an dieser Institution von 1910 bis zu seiner Emeritierung 1936 als Professor. 1929 wurde er als Nachfolger von Ferdinand Schmutzer Leiter der Meisterklasse für Grafik. Jettmar unterrichtete auch ab 1898 an der Frauenkunstschule, der späteren Wiener Frauenakademie. Seit 1898 war er Mitglied der Wiener Secession. Jettmars Werk ist beeinflusst von dem Max Klingers, er gilt wie dieser als bedeutender Repräsentant des Symbolismus. Die Stunden der Nacht, Prometheus (1910 und 1916) und die acht Radierungen des Zyklus Kain nach Lord Byron zählen zu seinen wichtigsten graphischen Werken. Von Jettmar stammen unter anderem die Seitenaltarbilder der Kirche am Steinhof. Jettmars malerisches Hauptwerk Weg des Lebens aus dem Jahr 1909 wurde im Krieg zerstört. Jettmar starb an den Folgen eines Schlaganfalls. Die österreichische Post widmete ihm zu seinem 50. Todestag eine Sondermarke. Im Jahr 1954 wurde in Wien-Liesing (23. Bezirk) die Jettmargasse nach ihm benannt. Die wenigen verbliebenen Ölbilder (Landschaftsbilder, griechische Mythologie) sowie Radierungen sind überwiegend in Familienbesitz.- Quelle: wikipedia

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