Lyrik | Paul Klee Unendlicher Funken

O laß den unendlichen Funken
nicht ganz ersticken im Maß des Gesetzes.
Sieh dich vor!
Doch entferne dich auch nicht ganz von dieser Welt.
Denke dir, du wärest gestorben:
nach langen Jahren des Fernseins
wird dir ein einziger Blick
erdenwärts ermöglicht.

Du siehst eine Laterne stehen
und einen alten Hund, der sein Bein hebt.
Schluchzen mußt du da vor Ergriffenheit.
[1905]

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