Kunst | Georges Braque | Hesiod und Muse

Georges Braque (geb. 1882): Hesiod und Muse. 1932. Radierung, 36,5×30 cm. Aus «Hésiode. Théogonie». Paris, AmbroiseVollard

«Und die Musen ließen mich einen Stab brechen, vom mächtigen Lorbeerbaum den Zweig, den ansehnlichen; und sie hauchten mir göttliche Stimme ein, dass ich künden möge, was sein wird und einst war; und sie hießen mich preisen der Seligen Geschlecht, der ewig Lebenden, sie selbst aber als Erstes und Letztes immerdar zu besingen», schreibt Hesiod in der «Théogonie». Er ist es auch, der als erster die Namen der neun Musen nennt; denn ursprünglich sprach man nur von einer Muse, dann von drei, bis sich die Neunzahl durchsetzte. Hesiod sind die Musen auf dem Berge Helikon erschienen und haben sich ihm auf zweideutige Art vorgestellt: «Wir wissen viel Erdichtetes zu sagen, als wäre es Wirklichkeit, wir wissen aber, wenn wir wollen, Wahrhaftiges zu künden.»


Also published on Medium.

0 Kommentare zu “Kunst | Georges Braque | Hesiod und Muse

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

error: Content is protected !!