Karel Čapek – Das Absolutum – Ein utopischer Roman – Übersetzung Magdalena Vavrova

Mal angenommen,  jedes Teilchen – also auch der unbelebten Natur – hätte in sich etwas Göttliches. Mit anderen Worten: die Idee des Pantheismus ist real. Ferner angenommen, es gelänge, das Göttliche in einer stofflichen Bindung zu extrahieren… Was wäre dann? Was würde geschehen?

Karel Čapek  veröffentlichte seinen utopischen Roman 1922. Darin unterwirft er die Welt einer gnadenlosen Prüfung. Sind die Menschen einer Begegnung mit dem Göttlichen und seiner unendlichen Gnade und Barmherzigkeit überhaupt gewachsen? Was würden sie – der Ingenieur, der Industrielle, der Geistliche, der Diplomat, der Karussellbesitzer, der Gelehrte, der Staatsmann, der General –, mit dieser verliehenen göttlichen Allmacht anfangen? Wäre dies das Ende der Menschheit? Ein glorreicher Neubeginn? Ein „alles-ist-gut?“


Karel Čapek (um 1936)
Karel Čapek (um 1936)

Karel Čapek (* 1890 in Klein Schwadowitz; † 1938 in Prag) ist einer der wichtigsten tschechischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Auf seinen Bruder Josef Čapek geht das heute vielgebrauchte Wort Roboter (robota, westslawisches Wort heute für Fronarbeit, mühselige Arbeit, ursprünglich Arbeit allgemein) zurück, das erstmals 1920 in Karels Schauspiel R.U.R. (Rossums Universal-Robots) auftauchte. Hier lesen Sie den vollständigen Roman.

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