Henri Rousseau – Die schlafende Zigeunerin

Henri Rousseau - Die schlafende Zigeunerin - 1897
Henri Rousseau – Die schlafende Zigeunerin – 1897

trennlinie2Rousseau selbst beschreibt in einem Brief sein Gemälde folgendermaßen:

Eine umherziehende Negerin, des Mandolinenspiels kundig, ihren Krug (mit Wasser darin) nahe bei sich, ist vor Erschöpfung in Schlaf gefallen. Zufällig kommt ein Löwe des Wegs, beschnüffelt sie, aber verschlingt sie nicht. Die Wirkung des Mondes ist sehr poetisch. Die Szene spielt in einer ganz öden Wüste. Die Zigeunerin ist orientalisch gekleidet.

Da Rousseau glaubte, er müsse seine Bilder erklären, schrieb er auf den Rahmen dieses Bildes als er es zur Ausstellung gab:

Die Katze, obwohl wild, zögert, sich auf die Beute zu stürzen, die, vor Müdigkeit erschöpft, tief eingeschlafen ist.

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Harald Kobelt kommt aus Bremerhaven und studierte Kunst & Kunstgeschichte in Köln und Amsterdam. Er arbeitet als Kurator, mobiler Galerist, schreibt gerade sein erstes Buch, welches im verlag . blaue ritter erscheinen wird. Seine letzten Stationen: Wien, Rotterdam, Frankfurt/Main, Hamburg und aktuell New York. Dort ist er für ein Jahr bei einem renommierten Auktionshaus beschäftigt.

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