FRAU = SCHWANZLOSER MANN?

The Downfall of Shakespeare Represented on a Modern Stage, 1763-1765, William Dawes Theatre & Performance Collection, © Victoria and Albert Museum, London
The Downfall of Shakespeare Represented on a Modern Stage, 1763-1765, William Dawes Theatre & Performance Collection, © Victoria and Albert Museum, London

Ich würde gern das Wort zum Sonntag an einem Dienstag posten. Es handelt sich um ein Thema, welches mir sehr am Herzchen liegt und sich um den Bereich, unter der Gürtellinie, dreht.

Ja, ihr habt es sicherlich schon gemerkt, ich bin eine Frau. Bin auch sehr zufrieden damit, ich finde Frau sein, wunderbar, nein, ich finde es sogar großartig.Ich mag auch meinen Beruf- Schauspielerin- ich sag´s euch, es ist ein Traum. Großartig. Meistens. Oder auch nicht. Also eigentlich schon. Es ist der schönste Beruf, den man sich vorstellen kann – wenn man Arbeit hat, versteht sich.
Und es ist der allerallerschönste Beruf ,wenn man diese Arbeit, für die man hoffentlich bezahlt wird, auch noch selber mag.
Nun, ja, da gibt es leider ein Problem, bzw. nicht nur eins, sondern mehrere, doch heute will ich auf das eine eingehen.
Ich bin eine Frau, eine Schauspielerin, und ich sage euch, obwohl ich mit meinem Geschlecht nicht die geringsten Probleme habe, wünsche ich mir manchmal, dass mir ein Schwanz aus meiner Muschi wächst, denn dann wäre ich nämlich keine Schauspielerin mehr, sondern ein Schauspieler. Und somit hätte ich bessere Chancen auf Jobs, es könnte sogar sein, dass ich auch bessere Rollen bekommen würde und natürlich mehr Geld. Kennt jemand eine Fee? Eine mit einem Zauberstab, die mir einen Zauberstab hinzaubert?

Melanie Haas

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