Eryngium campestre – aka – Mannstreu

Der blaue Ritter – Mannstreu

Pflanzliche  Familie: Apiaceae (Umbelliferae) – Doldenbluetler
Andere Namen:  Feldmannstreu, Mann(e)streu, Brachdistel, Ziegenbart, Rabendistel, blauer ritter

Inhaltsstoffe: Saponine, Kalisalze, Spuren von ätherischen Ölen, Phytosterine.

Vorkommen: Hauptsächlich in Mittel- und Südeuropa verbreitet. Bevorzugt in heißen Gegenden, wo er auf trockenen Feldern, Felslandschaften und Straßenändern wächst.

Allgemeines: Es herrscht die verbreitete Meinung, dass der Genuss des Feldmannstreu die Milchproduktion der Ammen zum Versiegen bringt. In der Heilpflanzenkunde kennt man diese Pflanze wegen ihrer harntreibenden und leicht schmerzstillenden Wirkung. Daher wird sie gerne bei Fettleibigkeit, Wassersucht, Herzkrankheiten sowie zur Bekämpfung der Cellulitis verwendet.
Außerdem übt sie einen positiven Einfluss auf die Verdauungsprozesse aus.

Droge: Die Wurzel.

Sammelzeit: Europa.
Die Wurzel wird im September/Oktober, wenn die Pflanze völlig vertrocknet ist, ausgegraben. Trockene Blatt- und Stengelreste werden entfernt und die Seitenwurzeln weggeschnitten. Größere Exemplare werden halbiert.

Aufbewahrung: Die Wurzelstücke an der Sonne oder im Ofen bei niederer Temperatur (40 ° C) trocknen und dann in Papier- oder Stoffsäckchen aufbewahren.

Wirkungen:

  • harntreibend
  • schweisstreibend
  • gegen Ödeme
  • leicht schmerzstillend

Dosierung:
Innere Anwendung:
die Wurzeln – – –  Harn- und schweißtreibend.
Dekokt –  3g auf 100ml Wasser. Zwei bis drei kleine Tassen am Tag (nicht unmittelbar vor oder nach den Mahlzeiten).

Verdauungsfördernd:
Tinktur – 20g auf 100ml 60%igen Alkohol (10 Tage lang ansetzen). 20 bis 30 Tropfen nach den Hauptmahlzeiten in gezuckerten Wasser oder auf einem Stück Zucker.
Weintinktur – 3g auf 100ml Wein (10 Tage lang ansetzen). Zwei Gläschen am Tag.

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