Ein Wörterbuch-Roman

Ein Wörterbuch-Roman inspiriert durch Marie-Luise Kaschnitz
Ein Wörterbuch-Roman inspiriert durch Marie-Luise Kaschnitz

„Ein Wörterbuch anlegen, ein Verzeichnis der seit Jahrzehnten bevorzugten Worte, da käme man sich auf die Schliche, auf die Farben, auf die Objekte…“ Marie Luise Kaschnitz

Prosa  in Form eines Wörterbuches von A bis Z. – 
Je 5 Texte für jeden Buchstaben. Mit diesem Gedanken spielte Marie Luise Kaschnitz (MLK) in den frühen 1960er Jahren. Sie überlegte sich, wie sie ein neues Buch in Inhalt und Form gestalten könne.

In ihren Notizen stellte MLK immer wieder Überlegungen zu neuen Formen für Prosabücher  an. Eine Idee war, Texte ohne inhaltlichen Zusammenhang zueinander in einem Werk zusammen zu fassen. Dabei spielt es keine Rolle, woraus diese bestehen. Dies können Zitate sein, Zeitungsanzeigen, Textfragmente, offenen Fragen, Metaphern, Erinnerungen, Bilder oder, …. .
Als Titel dafür hatte sie „Tage, Tage, Jahre“ oder „Kraut und Rüben“ bzw. „Gott und die Welt“ notiert.
„Ein Wörterbuch anlegen, ein Verzeichnis der seit Jahrzehnten bevorzugten Worte, da käme man sich auf die Schliche, auf die Farben, auf die Objekte…“ (Steht noch dahin, GW III, 392)

Das Wörterbuch-Roman-Destillat
(aktuelles Inhaltsverzeichnis)

Wir finden diese Idee sympathisch und wollen daraus auch ein Prosawerk schaffen, gern auch mit Ihren Beiträgen.  Sobald das Wörterbuch erstellt ist, machen wir daraus ein Büchlein.


Foto: Quelle unbekannt - Wer den Urheber benennen kann, möge bitte Kontakt mit uns aufnehmen. Danke.
Marie-Luise Kaschnitz – Foto: Quelle unbekannt – Wer den Urheber benennen kann, möge bitte Kontakt mit uns aufnehmen. Danke.

Offizierstochter aus elsässischem Adelsgeschlecht; 1922 – 24 Buchhandelslehre Weimar und München, seit 1924 Buchhändlerin in Rom. Heiratete 1925 Guido Freiherrn von Kaschnitz-Weinberg, Archäologieprofessor, folgte ihm 1932 nach Königsberg, 1937 nach Marburg, 1941 nach Frankfurt am Main. 1960 Gastdozentin für Poetik in Frankfurt am Main. 1967 USA-Reise.

„…„dass man doch niemals ganz dort ist, wo man gerade ist. Vielmehr an mehreren Orten zugleich, sodass sich jeder Mensch von seiner aus diesen mehreren Orten zusammengesetzten Lebenslandschaft ein Bild malen oder ein Landkarte zeichnen könnte. Ob Gemälde oder Landkarte, es würde auf jeden Fall etwas höchst Kurioses herauskommen, eine Zusammenschau von nicht Zusammengehörigem…“ Marie Luise Kaschnitz

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