Männer und die Bestechlichkeit – Ein Gedankengang

Arnold Böcklin: Die Lebensinsel (1888)
Arnold Böcklin: Die Lebensinsel (1888)

Beim Thema Bestechlichkeit und Geldschieberei ist eines immer wieder auffallend: Ausschließlich sind Männer aktiv daran beteiligt. Ja, ganze Männerrunden schlittern ins absehbare Verderben. Die Jäger auf der Walz! In diesem Falle lassen sie das Wild ziehen und erbeuten Macht und Reichtum, gewürzt mit einer Prise „Wichtigsein“. So können sie sich Luxus-Höhlen leisten und mit dicken Konten ihre Weibchen stark beeindrucken, zumindest solange sie frei herum laufen. Bei Politikern wird es dann insofern ekelhaft, dass wir sie gewählt haben und dachten, diese klugen Männer sind am sozialen und gesellschaftlichen Miteinander interessiert und stellen sich (gut bezahlt, wohlgemerkt!) in den Dienst der Bürger. Aber mit steigendem Kontostand scheint der Gemeinschaftssinn und die Moral zu sinken und es geht nur noch um die exklusive Bereicherung. Da könnten diese labilen Kerle doch echt was von uns Frauen lernen: Das Zauberwort heißt „Selbstlosigkeit“! Das bedeutet, dass man dem Kind auch den Hintern wischt, obwohl es gerade die Suppe nicht gegessen hat. Da geht es um Liebe, Verantwortung und Bescheidenheit. Die andere Möglichkeit wäre: Mehr Frauen an die Macht…

Ursula Kaufmann – 2015

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