Die Einsamkeit des Frühlings

Ich kauere müßig in der Nacht. Der Mond in Szene gesetzt.
Der Wind seufzt auf wie ein Kind, dem man bittere Medizin aufzwingt.
Und der Mond beschwatzt leichtfertig allerlei romantisches Volk.
Schlanke Frauenhände streicheln den See mit Andacht.
Ich bespiele im Wind die Cajon. Und der Frühling bleibt für sich.

©2015


Also published on Medium.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

error: Content is protected !!
%d Bloggern gefällt das: