Die Einsamkeit des Frühlings

Ich kauere müßig in der Nacht. Der Mond in Szene gesetzt.
Der Wind seufzt auf wie ein Kind, dem man bittere Medizin aufzwingt.
Und der Mond beschwatzt leichtfertig allerlei romantisches Volk.
Schlanke Frauenhände streicheln den See mit Andacht.
Ich bespiele im Wind die Cajon. Und der Frühling bleibt für sich.

©2015

Kategorien Lyrische Hausapotheke
Gregor Oudolf

Gregor Oudolf stammt aus Zoutelande in den Niederlanden. Er studierte in Hamburg Sprachwissenschaften und Geschichte. Gregor stellt im Magazin eine Auswahl seiner Gedichte vor. Im Herbst erscheint in den Niederlanden sein erster Gedichtband.

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