Der Ruhm gebührt dem Mann in der Arena – Th. Roosevelt

Jean-Léon Gérôme - Pollice Verso (1872)
Jean-Léon Gérôme – Pollice Verso (1872)

Es kommt nicht auf den Kritiker an. Nicht der Mann ist wichtig, der das Straucheln des Starken analysiert oder er dem Tatkräftigen nachweist, wie er noch besser hätte handeln können. Der Ruhm gebührt dem Mann in der Arena, dessen Gesicht von Staub und Schweiß und Blut gezeichnet ist, der tapfer ringt … der die Begeisterungsfähigkeit kennt, die restlose Hingabe, der sein Leben einer großen Sache widmet. Nur er kann ermessen, welcher Triumph ihn im besten Fall erwartet. Er weiß aber auch, daß er im Fall des Scheiterns wenigstens in Ehren scheitert und daß er nie in einem Atemzug mit jenen Teilnahmslosen und Kleinmütigen genannt werden wird, die niemals Sieg oder Niederlage gekostet haben.

Theodore Roosevelt

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Geboren 1960 in Paderborn, studierter Historiker (Bonn) arbeitet Felix Pirner seit vielen Jahren im Hamburger Staatsarchiv. Er schreibt zukünftig über die Entwicklung von Schrift und Sprache und andere historische Themen, die im gerade "unter den Nägeln brennen".

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