Maria Aronov | Das Gewitter oder Sinfonia

Eine milde  Berührung des Windes, ein Hauch der irdischen Luft.

Was ereignet sich nur am Himmel, woher kommt der herrliche Duft?

Leichte Tröpfchen fallen vom Himmel, wie Tau am Morgen und  die Sonne, die kämpferisch strahlt,

weisen uns Wege nach Haus,  deren Muster die Erde bemalt.

Letzter  Wink des vergehenden Tages, erster  Gruß  der hallenden Nacht.

Ah wie prachtvoll ist diese Erscheinung der mystisch düsteren Macht!

Dunkles Königreich eröffnet  das Opus,

dessen Vorspiel  Beethovens Sinfonia gleicht –

mit den sanft – melancholischen Tönen

werden gar himmlische Wesen erreicht.

Die letzten erklingenden Lieder,  die letzten Minuten des Glücks.

Langsam nähert sich das Ende des unverhofft magischen Stücks.

Das Bühnenbild wechselt zum  farbigen Bogen, zum  helleren, weicheren Schein.

Der Vorhang fällt nieder,

die Sonne erleuchtet.

Der Himmel ist blau und  rein.

© Maria Aronov 2014

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