Kategorie: Unsere Autorinnen & Autoren

Bettina Schnerr – Rezensentin & Fachautorin

Bettina Schnerr - Foto:Privat
Bettina Schnerr – Foto:Privat

Ob Papier, Reader, Tablet oder Mobiltelefon: Bücher vertrage ich in jeder Form und habe eigentlich immer eines dabei. Meine Rezensionen veröffentliche ich seit mehreren Jahren im Internet und bin in verschiedenen Communities aktiv.

Meiner Leselust verdanke ich einen persönlichen Rekord von zwischenzeitlich vier Bibliotheksausweisen gleichzeitig. Wie man sieht, bin ich Vielleserin, aber nicht unbedingt Allesleserin: Mein großer Schwerpunkt waren, sind und bleiben Krimis – damit hatte ich als Kind schon angefangen und dieses vielfältige Genre hat mich nie losgelassen.

Seit einiger Zeit bin ich auf literarischer Weltreise und versuche, jedes Land dieser Welt mit je einem Buch zu besuchen. Aus den ursprünglich vorgesehenen 25 Ländern sind inzwischen mehr als 70 geworden, weil mich diese Form der Entdeckungstour nicht mehr loslässt.

Beruflich bin ich als selbständige Fachjournalistin tätig, die auf Themen aus Produktion und Maschinenbau spezialisiert ist.

Zur Zeit lebe ich mit meiner Familie in Tokyo und genieße es, eine neue Kultur und eine neue Sprache kennen zu lernen. In meiner aktuellen Bücherwahl spiegelt sich das übrigens intensiv wieder. Ihre Artikel finden Sie hier.

 

Erich Ruhl – Lyrik und Audio

Erich Ruhl – Lyrik und Audio

ErichFfmKlassikQUADRAT400mal400Erich Ruhl. Schriftsetzer, Journalist, Pressesprecher. Nebenberuflich/freiberuflich: Studiosprecher. Film-Voice-Over, Lesungen, Lyrik-Audio, Sachbuch-Audio, Belletristik-Audio, Newspaper-Podcast, Website-Audio, Blog-Audio, E-Paper-Audio, Powerpoint-Audio, Trailer-Audio, Claims. Hauptberuflich: Leiter Stabsstelle Kommunikation/Presse in einer Verwaltung (800 Beschäftigte/80 Sachgebiete).
Wohnhaft in Lauterbach bei Fulda und in Oberursel bei Frankfurt/Main.

Seine Beiträge im Magazin finden Sie hier.

Erich Ruhls Audiobeiträge finden Sie auch auf seinem Profil bei audiyou,de

trennlinie2Hier einige der Fotos zu Erich Ruhls Beiträgen. Wenn nicht anders vermerkt: © Erich Ruhl

Joshua Meunier – Kunsthistoriker

Joshua MeunierDr. Joshua Meunier – Jahrgang 1965 – ist Dozent für Kunstgeschichte in Antwerpen, Belgien. Er stammt aus Clermont-Ferrand in Frankreich. Seine Mutter ist Franzose, der Vater stammt aus Freiburg i. Breisgau.
Meunier spricht vier Sprachen fließend u.a. Deutsch. 2016 veröffentlicht er sein erstes Buch über experimentelle Kunst aus den Benelux-Staaten.

Dr. Meunier spielt in seiner Freizeit Schach, ist ein erfolgreicher Kanute und liebt Lyrik.

Maria Aronov – Lyrik, Gesellschaft & Geschichte

Foto: Privat
Foto: Privat

Maria Aronov wurde 1983 geboren und studierte in Kassel Sprach- und Literaturwissenschaften,  sowie Deutsch als Fremdsprache  und Philosophie. Im Jahr 2008 schloss sie ihr Studium erfolgreich ab und ist seitdem als Dozentin für Deutsch als Fremdsprache tätig.
Ihr größtes Hobby ist Gedichte zu schreiben, und das bereits seit ihrer Kindheit.

Oliver Simon ♣ Herausgeber // Redakteur // Autor

Oliver-SimonOliver Simon – Herausgeber dieses Magazins – hat das, was man wohl einen bunten Lebenslauf nennen könnte: Schulversager, Hotellehre, selbstständig mit einem Bistro inkl. Kleinkunst und LiveMusik, einem Teeladen. Manchmal arbeitet er als freiberuflicher Dozent in der Erwachsenenbildung. 2016 startet sein Verlagsprojekt „mannstreu“. Er lebt in der Nähe von Lüneburg, ca. 800 m Luftlinie von der Elbe entfernt. In seiner Freizeit unterrichtet er Kleinkinder in musikalischer Früherziehung, macht Linolschnitt, spielt Cajon & Kontrabass.

Dr. Kurt Ganser | Ein Wörterbuch-Roman

Dr-Kurt-GanserDr. Kurt Ganser, Jahrgang 1964, ist Richter an einem Gericht im Norddeutschen. Dr. Ganser schreibt regelmäßig im Online-Magazin „der blaue ritter“. Er beschäftigt sich privat mit unserer Geschichte (Schwerpunkt Neuere Geschichte) und seit vielen Jahren mit Marie-Luise Kaschnitz. Kurt Ganser betreut das „Wörterbuch-Projekt“. Es ist sein erstes Buchprojekt. Privat liebt Dr. Ganser es, in „seiner“ Donnerstagsrunde am Stammtisch eines Bistros mit Gleichgesinnten über aktuelle Entwicklungen, Literatur und Musik zu philosophieren. Sein Lieblingsgetränk im Sommer: Weißweinschorle – im Winter Tee.

Janosz Rehbaum – Philosoph, Antiquar & Sammler

Jonas-Rehbaum_neu_IllJanosz Rehbaum wurde in Breslau geboren und wuchs in München auf. Er studierte Germanistik & Philosophie in Heidelberg und Tel Aviv und war lange Jahre zu Forschungszwecken für das Goethe-Institut in diversen Ländern unterwegs. Seit 2009 lebt er in Bern, Schweiz. Janosz Rehbaum betreibt dort ein kleines Antiquariat und arbeitet als Sachverständiger. Einer seiner Lieblingsfilme ist „Die neun Pforten“ und wünscht sich immer mal wieder auch ein solches Leben zu führen. Allerdings ohne die Unmengen von Alkohol. In seiner Freizeit widmet er sich dem Paragliding.

Ab 2016 wird er seine Aktivitäten im Magazin ausbauen und betreut die Buchprojekte Weltenschöpfer & Der Zweizeiler.

Dr. Peter Jensen – Psychotherapeut & Heilpraktiker

Dr-Peter-JensenDr. Peter Jensen studierte im westfälischen Münster Psychologie. Seit 2008 lebt und arbeitet er  – nach der Hochzeit mit einer Norwegerin – er in Bergen, Kongeriket Norge. Bis zu seiner Auswanderung arbeitete Jensen in verschiedenen Krankenhäusern. In Norwegen ließ er sich zusätzlich zum Heilpraktiker ausbilden und ist mit reiner eigenen Praxis selbstständig. Sein Schwerpunkt: der Zusammenhang von Ernährung und Psyche. Derzeit arbeitet Dr. Jensen an einem Buch zum Thema Körpertherapie. In seinen Beiträgen im Magazin widmet er sich den Themen Geist & Seele.

Paul Richter – Kolumnist Pauls Tagebuch

Pauls Tagebuch - Illustration: Stefan Otte
Pauls Tagebuch – Illustration: Stefan Otte

Paul Richter hat bis zu seiner Pensionierung in der Verwaltung des Landkreises Saarlouis gearbeitet. Über die Bekanntschaft mit unserem Autor Dr. Kurt Ganser hatte er die Idee, Auszüge aus seinen Tagebüchern im Magazin zu veröffentlichen und als Endziel ein Lebensbild zu zeichnen, welches ihn – so hofft er – selbst überrascht. Wenn das Ergebnis funktioniert,  wird es dazu in Zusammenarbeit mit Dr. Ganser und Janosz Lehmann ein multimediales Lesebuch entstehen. Inhalte von Pauls Tagebuch sind sowohl autobiografisch als auch Gedanken über das Weltgeschehen.

Johann Thieme – Kolumnist Karriere & Berufsfindung

Johann ThiemeJohann Thieme arbeitete 6 Jahre als Jobcoach in Hamburg. Dann hat er sich neu erfunden und wechselte in die Krreativbranche. Das alte Betätigungsfeld beschäftigt ihn allerdings freiberuflich weiterhin, daher verfasst er im Magazin Kolumnen rund um die Themen Berufsfindung, Bewerbung, Karriereplanung. Johann Thieme lebt mit seiner Familie in Hamburgs östlichem „Speckgürtel“.

Hubertus Dresbur – gesund und lecker essen

Hubertus_DresburRHubertus Dresbur (Jg. 1970), lebt in Essen. Nach dem Studium der Ökotrophologie in  Kiel und den USA  schloss Hubert Dresbur seine Promotion 1996 ab. Thema: Vegetarische Ernährung. Es folgten wissenschaftliche Projekte am Bundesgesundheitsamt Berlin, und eine Tätigkeit in der Kinderklinik sowie der Diabetes- und Adipositasambulanz der Universitätsklinik Heidelberg. Seit 2002 arbeite er freiberuflich in verschiedenen Kliniken im Ruhrgebiet.

Hubert Dresbur arbeitet im Bereich Essstörungen nach dem „Anti Diät“ Ansatz oder mit Hilfe von verhaltenstherapeutischen Programmen für Erwachsene und Kinder mit Übergewicht. Aufgrund der  Kooperation mit Ärzten hat sich der Bereich der Nahrungsunverträglichkeiten zu einem Schwerpunkt entwickelt.
Hubert Dresbur schreibt über Ernährungsumstellungen, Lebensmittelunverträglichkeiten und liefert gesunde Rezepte aus seiner Praxis. Seit Kurzem stellt die Ernährung bei Menschen mit Körperbehinderung und Querschnittlähmung eine neue Herausforderung für ihn dar.

Peter Blossfeld – Sammler von Comics und graphischer Lektüre

Peter_Blossled_IllPeter Blossfeld ist im Hauptberuf Finanzbeamter in Rheinland Pfalz.  Vermutlich durch seinen Vater inspiriert beschäftigt sich unser Autor seit mehr als zwei Jahrzehnten mit Comics und graphischen Werken. Er kennt jede bedeutende Fachmesse aus dem effeff und hat – geschätzt – zweieinhalbtausend Comics. Darunter auch zahlreiche Erstausgaben. Um sich diese finanziell leisten zu können hat Peter Blossfeld das Spekulieren an der Börse gelernt. Sein besonderes Interesse gilt den Comics und graphischen Werken Nord- und Osteuropas.

Konrad Kollek – Musik, Musik, Musik

Konrad KollekRGeboren in München zu Beginn der  1960er Jahre – studierter Historiker & Politikwissenschaftler –  engagierter Hobbymusiker (Klavier) – jüdisch und seit 1998 aus beruflichen Gründen in Melbourne/Australien lebend. In meiner Kolumne erzähle ich von meiner Leidenschaft, der Musik. Ein Part wird sein, dass ich Ihnen mein monatliches Hörprogramm vorstelle. Musikalben, die ich in dem vergangenen Monat gehört habe; egal ob aus meiner Sammlung oder frisch eingekauft. Der Schwerpunkte liegen dabei auf Klassik, Jazz & Weltmusik.

Dr. Karola Hinsche – Ärztin, Forscherin, Historikerin

Karola Hinsche - Foto:Privat
Karola Hinsche – Foto:Privat

Dr. Karola Hinsche, geboren in Potsdam, arbeitete 6 Jahre als Ärztin in einem Magdeburg Krankenhaus. Nach der Geburt Ihrer Tochter zog sie nach Leipzig und arbeitet nun in Lehre und Forschung. Privat beschäftigt sie sich mit der Entwicklung der Medizin: von der Alchemie bis Heute.

Insbesondere beschäftigt sich Karola Hinsche mit  Pionierinnen  in Forschung & Medizin, wie Madame Curie & Franziska Tiburtius..

Anike Pool – Mannsbilder & die Welt der Lesben

Anike Pool - Illustration: Stefan Otte
Anike Pool – Illustration: Stefan Otte

Anike Pool, 34, stammt aus Kaiserslautern und wohnt seit ihrem 11 Lebensjahr in Utrecht, Niederlande. Sie arbeitet in einer Buchhandlung nahe der Uni.
„Als die Idee entstand etwas über Mannsbilder im Magazin zu machen, fand ich dies zunächst amüsant. Denn ich bin das, was man landläufig als lesbisch bezeichnet. Vielleicht liegt darin aber auch wieder ein Reiz, denn ich finde Männer unästhetisch. Sie locken mich nicht. Daher habe ich vielleicht einen anderen Blick. Männer, die ich ausgewählt habe, finde ich nicht schön; es ist eher die Bildsprache. Ich bin selbst gespannt, wohin das Experiment führt.“

Arndt Brummer – Kolumnist über die neue Sexuälität des reifen Mannes

Arndt Brummer
Arndt Brummer –

Arndt Brummer ist in den frühen 40ern und lebt im Odenwald. Er arbeitet als Bürokaufmann und ist leidenschaftlicher Bogenschütze – Kyūdō. Arndt ist derzeit im verflixten 7ten seiner sexlosen Jahre. Nach einer Psychotherapie hat er sich entschlossen, seine Sexualität neu zu entdecken. Daran lässt er uns teilhaben – selbstverständlich jugendfrei.

Unser Kolumnist hat sich dazu entschlossen, keine Tabus zu kennen – und hofft, dass alles gut geht. Jedenfalls ist er fest entschlossen als Endziel eine Lebensgefährtin zu finden,dieihn nicht wieder abspeist mit: „Ach Schatz, Sex ist doch völlig überbewertet, oder?“

Cat – Kolumnen & Interviews

Immer nach Vorschrift essen? Wie langweilig ,,,
Immer nach Vorschrift essen? Wie langweilig ,,,

Katherina ist die Erfinderin und Autorin der Kolumne „Cat’s Couch“. Hauptberuflich arbeitet sie bei einer mittelständischen Medienagentur, die verschiedene Lokal-, Wirtschafts- und PR-Publikationen in Umlauf bringt. Sie ist 28 Jahre alt und liebt es, zu schreiben und zu lesen – ob beruflich oder privat. Dabei versucht sie, das Besondere aus dem Kleinen, dem täglichen Leben, zu ziehen.

Ihr Spitzname „Cat“ rührt nicht nur vom Namen her, sondern auch, weil sie Tiere, vor allem Katzen, über alles liebt und alles sammelt, was mit Katzen zu tun hat. Sie lebt mit ihrem Freund und zwei Katzen eigentlich in NRW, ist aber beruflich die Woche über im Norden unterwegs. Für den „Blauen Ritter“ bereitet sie zudem Interviews und Kontakte zu Autoren von Moon House Publishing und Mondschein Corona Verlag vor, wo sie auch lektoriert. Cat ist als Mitglied und Lektorin in der Gruppe „Autoren stellen Leseproben“ präsent, solange noch Zeit dafür bleibt.

Ihre Artikel finden Sie hier. Die – selbst geschossenen – Fotos zu Ihren Kolumnen gibt es hier.

trennlinie2Katherina Ibelings Antworten auf den von Marcel Proust inspirierten Fragebogen:

Wo möchten Sie leben?
Ich mag Orte, wo die Sonne viel und oft scheint und ich keine Winterjacke brauche. Also: Irgendwo im Süden – zumindest zur Winterzeit. Vor allem aber dort, wo sich auch das Herz zu Hause fühlt.

Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?
Da ich „vollkommenes Glück“ eher als unerreichbare Utopie des Menschen erlebe, möchte ich einfach nur zufrieden sein. In einer idealen Welt gäbe es für mich aber keine Kriege, keine Tier- und Kinderquälerei und keine Hungersnöte mehr und viele Menschen wären weniger machtbesessen und überheblich.

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
Grundsätzlich viele, die ein Einsehen nach sich ziehen. Kein Mensch kann alles gleich gut – eine gewisse Fehlertoleranz ist ein Muss, wenn man nicht frühzeitig Sorgenfalten bekommen will. Viele nehmen Schüchternheit als Fehler wahr; aber zurückhaltende Menschen sind mir oft sympathisch. Weil sie nicht alles von sich preisgeben.

Was ist für Sie das größte Unglück?
Plötzlich alles zu verlieren, was ich liebe. Freunde, meinen Mann, meine Familie, meine Katzen. Es macht mich auch unglücklich, ständig das Leid von Mitwesen zu sehen und nicht immer etwas dagegen tun zu können.

Ihre liebsten Romanhelden?
Das ist eine schwere Frage, da kann ich mich nicht auf wenige „fiktive Personen“ eingrenzen. Allgemein bewundere ich starke Frauen, die sich einfach nicht unterkriegen lassen, egal, welche Steine man ihnen in den Weg legt. Und ich mag kontroverse Heldinnen und Helden. Solche, die nicht ganz „schwarz“ oder „weiß“ sind, sondern sich in den Grauzonen des Charakterschachbretts bewegen. Wesen eben, die etwas Geheimnisvolles umgibt, die einen starken Charakter, aber auch ihre Macken haben.

Ihre Helden in der Menschheitsgeschichte?
Ich finde Frauen wie Jeanne d’Arc oder Sophie Scholl faszinierend. Oder Menschenrechtler wie Martin Luther King. Eben jene Menschen, die ihr Leben im wahrsten Sinn einem Ideal widmen konnten und meist zu tragischen Helden wurden.

Ihre Lieblingsheldinnen/-helden in der Wirklichkeit?
Die großen Helden heute arbeiten meiner Auffassung nach im Kleinen. Das sind für mich die Menschen, die Hunde, Katzen und andere Tiere von unnötigem Leid befreien oder die verstärkt aktive Aufbauarbeit oder Flüchtlingshilfe leisten. Die Welt lässt sich – leider – nicht durch Facebook-Klicks retten. Zuletzt finde ich es super, was meine Eltern machen: Als Lehrer sorgen sie dafür, dass kein Kind in Sachen Bildung auf der Strecke bleiben muss und das ist ein Haufen Arbeit.

Ihr Lieblingsmaler?
Ganz ehrlich, da habe ich keinen. Ich muss aber auch gestehen, in Kunstgeschichte nicht allzu bewandert zu sein. Mir gefallen aber oft Meeres- und Landschaftsmotive, klassische Fotografie oder auch Pop-Art wie von Keith Haring.

Ihr Lieblingsautor?
Fantasyautoren wie Marion Zimmer-Bradley oder Tolkien. Ich habe großen Respekt davor, wie sie bildlich unglaubliche Dinge beschreiben können, ohne dabei im Charaktergefüge den Überblick zu verlieren. Ältere Autoren wie die Brontë-Schwestern oder Poe; und schließlich Krimiautorinnen wie Patricia Highsmith oder Charlotte Link. Ich steh einfach auf Spannung beim Lesen!

Ihr Lieblingskomponist?
Ich finde die Musicals von Andrew Lloyd Webber einfach rührend und faszinierend. Außerdem mag ich „Weltmusik“ von keltisch bis afrikanisch, einfach um zu hören, was sich jenseits der Charts abspielt. Als Jugendliche habe ich viel klassische Musik auf dem Klavier und Cello gespielt – mit dem Abitur und dem Studium hörte das erst mal auf.

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einer Frau am meisten?
Wenn sie sich nicht nur über ihre äußere Weiblichkeit definiert und eine größere Vision vor Augen hat, als jeden Tag gestylt durchs Leben zu gehen und attraktiv zu wirken. Außerdem, wenn sie erst denken und dann reden kann. Ich kann nicht gut mit zu viel Oberflächlichkeit umgehen.

Welche Eigenschaften schätzen sie bei einem Mann am meisten?
Eigentlich das Gleiche wie bei Frauen auch. Taktvolle Ehrlichkeit, Respekt, Loyalität, ein ausgeglichenes Temperament ohne cholerische Auswüchse. Eben die Art Mensch, der ich auch Kinder und meine lieben Haustiere anvertrauen würde.

Ihre Lieblingstugend?
Respekt. Ehrlichkeit allein kann zum Beispiel sehr verletzend sein, wenn man das Gegenüber nicht für voll nimmt. Ich versuche, wann immer möglich, nur auf Augenhöhe zu verhandeln.

Ihre Lieblingsbeschäftigung?
Schreiben, lesen, fremde Orte sehen und die Zeit mit meinen Lieben verbringen. Außerdem stöbere ich unheimlich gerne auf Flohmärkten und in Second-Hand-Läden.

Wer oder was hätten Sie gern sein mögen?
Manchmal hätte ich gerne einen anderen Körper, andere äußerliche Merkmale und fände es spannend zu wissen, wie es sich in anderen Epochen hat leben lassen. Aber das sind Phasen – eigentlich bin ich am liebsten ich. Nicht, weil ich sehr von mir eingenommen wäre. Aber Schwierigkeiten haben selbst die Schönen und Reichen und es gibt jeden Lebensweg nur einmal.

Ihr Hauptcharakterzug?
Ein langer Atem. Manchmal brauchen schwierige Ziele länger – da sind Geduld und ein fester Fokus notwendig, um nicht in Frust zu verfallen.

Was schätzen Sie bei Ihren Freunden am meisten?
Dass sie mich auch in nicht so schönen Zeiten begleiten und wir uns auch verstehen, wenn wir mal längere Zeit keinen Kontakt hatten, was bei einem Leben zwischen mehreren Orten durchaus vorkommt.

Ihr größter Fehler?
Es gab diese eine Zeit im Leben, da habe ich mir zu viel gefallen lassen, ich habe einfach zu spät angefangen, mich gegen manche Menschen effektiv zu wehren. Vielleicht hätte mir das einigen Ärger erspart – aber erfahren werde ich das wohl nie. Derzeit ist wohl meine größte Macke, dass ich privat manchmal Zettel oder auch Schlüssel oder Kleinteile verlege. Das kann wirklich hinderlich sein, wenn man sie dann sucht! Außerdem brauche ich ewig, um mir fremde Strecken zu merken und mich ohne Navi zurechtzufinden. Irgendwann lande ich noch mal in München, wenn ich nach Berlin wollte.

Ihre Lieblingsfarbe?
Ich sehe Farben immer in ihrer Kombination – und nach Stimmung. Eine grüne Hose zum rosafarbenen Hemd fände ich zum Beispiel nicht stimmig. Farben, die immer positiv auf mich wirken, sind Weinrot, Türkis oder Hellblau. Manchmal aber auch Beige oder Hellgrün.

Ihre Lieblingsblume?
Am alten Nachbarhaus nebenan wachsen wilde, rote Rosen im hohen Ranken. Dieser Anblick lässt mich im Sommer immer lächeln. Ansonsten mag ich auch gerne Gänseblümchen, Veilchen, Sonnenblumen, Margeriten … Wobei ich in der Wohnung keine habe, da ich keinen grünen Daumen besitze.

Ihr Lieblingsvogel?
Raben – ich mag ihr schwarzes Gefieder. Und Spatzen. Das sind herrlich bodenständige Vögel, wenn man so will, die jeder erst einmal unterschätzt und die dennoch durchs Leben kommen.

Ihre Lieblingsnamen?
Die Frage ist wirklich schwierig. Ich finde, ein Name muss zur Person passen. Manchmal sehe ich eine Susanne und hätte sie eher als eine Annika eingeschätzt. Oder einen Richard als Markus. Warum auch immer. Aber wenn ich jetzt ein Kind bekommen würde, würde ich einen Jungen Simon oder Stefan nennen – und ein Mädchen Sara, Jasmin oder Rebecca. Einfach so.

Was verabscheuen Sie am meisten?
Grausamkeit auf jeder Ebene, gerade gegenüber denen, die sich aus irgendeinem Grund nicht wehren können. Ich möchte dazu nur sagen: Ich weiß, wie es ist, wenn Menschen wahre Befriedigung daraus ziehen, andere niederzumachen, und ich wünsche das keinem. Ich habe bis heute nicht verstanden, was es manchen Menschen gibt, auf den Gefühlen und dem Leben ihrer Mitwesen herumzutrampeln. Es erscheint mir sinnlos.

Welche geschichtlichen Gestalten verabscheuen Sie am meisten?
Hitler, Stalin und eigentlich alle Diktatoren der Neuzeit, die den Fortschritt nur genutzt haben, um auf menschlicher Ebene extreme Rückschritte einzuleiten. Und das ist noch dezent ausgedrückt. Einen Abscheu habe ich auch gegenüber Terroristen, wie diese Radikalislamisten, die vor nichts zurückschrecken und nebenbei den ganzen Islam mit in den Dreck ziehen.

Welche Reform bewundern Sie am meisten?
Die Abschaffung der Sklaverei – das ist in meinen Augen eine der größten und wichtigsten Reformen der Menschheitsgeschichte gewesen. Außerdem das Frauenwahlrecht und die zunehmende Gleichberechtigung der Frau vor dem Gesetz.

Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?
Wo setzen Sie die Grenze zwischen natürlich und übernatürlich? Ich würde gerne die Gabe haben, Schmerzen, wenn ich sie habe, komplett auszublenden – oder komplett schmerzfrei durchs Leben gehen zu können. Was eher ins Übernatürliche ginge: Ich würde mich gerne mit Tieren unterhalten können und mit einer Handbewegung dafür sorgen, dass der Haushalt sich sonst von selbst erledigt. Haushaltsarbeit ist, wie ich finde, oft verschenkte Lebenszeit, die man auch auf interessantere Weise nutzen könnte. Was natürlich daran liegt, dass ich einfach keine „Putzfee aus Leidenschaft“ bin.

Wie möchten Sie gern sterben?
Vor allem – schmerzfrei. Am liebsten im Schlaf, wenn ich wüsste, ich habe alles Gewünschte im Leben erreicht und meinen Liebsten geht es gut. Ich hoffe natürlich, dass nach dem Tod irgendwas anderes kommt als ein schwarzes Loch von Nichts – aber sicher wissen kann man das nie!

Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?
Wo sind meine Ginseng-Tabletten und wo habe ich noch meine To-do-Liste liegen gelassen? Nein, Spaß beiseite. Ich fühle mich geistig fit, nur manchmal ein wenig gestresst. Aber so ein Gehirn muss ja auch eine Menge leisten, ohne Urlaubstage!

Ihr Motto?
„Keine Begegnung, die du machst, ist umsonst. Manche Menschen sind eine Bereicherung, andere eine Prüfung.“

„Jeder Tag ohne ein Lachen ist ein verlorener Tag.“

Vladimir Posener schreibt über Musik

vladimir_posener_FSDer Hobby-Autor arbeitet bei einem Stahlkonzern im Ruhrgebiet. In seinen jungen Jahren, als es noch keinen privaten Rundfunk gab, hatte er als Co-Moderator und zu später Stunde eine Musiksendung, in der er seine Lieblingsplatten vorstellen durfte. Und das beim WDR. Danach wurde es etwas ruhiger; es folgten Jahre in Lateinamerika und eine Karriere in der Managementebene. Nun widmet sich Vladimir Posener wieder mehr seiner Leidenschaft und wird 2016 mit dem „blauen ritter“ eine Musikedition veröffentlichen. Die Vorarbeiten laufen bereits.

Felix Pirner – Historiker und Germanist

Felix Pirner - Foto: Privat
Felix Pirner – Foto: Privat

Geboren 1960 in Paderborn, studierter Historiker (Bonn) arbeitet Felix Pirner seit vielen Jahren in einem Staatsarchiv. Er schreibt zukünftig über die Entwicklung von Schrift und Sprache und berichtet über historische Ereignisse. Zudem stellt er spannende Persönlichkeiten vor. In seiner Freizeit wandert er gern zu archäoligischen Fundstädten und schätzt seinen Metalldetektor.

Schwerpunkte bisher: das antike Griechenland und Fridtjof Nansen.

Piet Marsfeld – Natur & Umwelt

Piet Marsfeld – Natur & Umwelt

Piet Marsfeld studierte Umweltwissenschaften in Lüneburg und engagiert sich seit Jahren im Umweltschutz. Derzeit nimmt er an einem Großprojekt zum Thema Getreideanbau teil. Thema: Weg vom Weizen. Reaktivierung alter Getreidesorten und die Möglichkeiten diese in unserer Ernährung stärker zu integrieren.  Dazu hält er sich überwiegend in Griechenland, Ungarn und Schweden auf.

Seine Motivation für unser Magazin zu schreiben: Piet ärgert es, dass wir immer mehr den Kontakt zur Natur verlieren. Viele Kinder glauben, dass unser Fleisch schon immer in der Platikverpackung war und können sich nicht vorstellen, dass diese Teil eines Tieres waren. Es ist ihm ein Anliegen uns die Wunder der Natur wieder näher zu bringen und den ein oder anderen zu animieren sich um Umweltschutz zu engagieren, damit wir nicht eines Tages nur noch in Riesenstädten leben und uns von Nahrungspillen ernähren.

Piet Marsfeld im Magazin.


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Das Lieblingsbild: Obwohl er Weizen selbst weder mag noch isst:

Weizenfeld mit Krähen - Vincent Willem van Gogh - Entstanden: 1890 - Stedelijk Museum, Amsterdam - Öl auf Leinwand, 51 X 101 cm
Weizenfeld mit Krähen – Vincent Willem van Gogh – Entstanden: 1890 – Stedelijk Museum, Amsterdam – Öl auf Leinwand, 51 X 101 cm

Kassandra Lewicka – Redakteurin & Journalistin

Profilfoto
Kassandra Lewicka

Geb. 1970, Studium der Germanistik und Slawistik an der Universität Bonn. Magisterarbeit über die Lyrikerin Gertrud Kolmar.
Aktuell ist Kassandra Lewicka freiberufliche Redakteurin und Journalistin für verschiedene Medien.
Eigene Veröffentlichung: Bernsteinfliege. Erschienen in der Anthologie Liebe & Herzschmerz. Stories. (Frankfurt a. Main, Fischer Taschenbuch, 2006)

Weitere Informationen zur Autorin bei facebook

Hier geht es zu Ihrem Artikel: ‚So ein Kerl wie du‘ – Kassandra Lewicka über den „Tiger“ Dariusz Michalczewski.