Kategorie: Erich Ruhl

Erich Ruhl | Kein Netz. Nur Boden.

Kein Netz. Nur Boden. | Vom Wandern in der Rhön

Königlich die Sonne
Blinzelnd oben in den Baumkronen
Herrlich konkret
Die Seele erwärmt

Fraulich zieht
Die Natur
Sinnlich am Körper
Über Stock und Stein

Kein Netz hier oben
Besinnlich undigital
Kein Netz
Nur Boden

Jeder Schritt
Heimkehr
Resonanz mit sich selbst
Bewusstsein durch Tun

Achtsamkeit
Schafft Freiheit
Und Sicherheit
Der Planet trägt mich

© Erich Ruhl-Bady – August 2016
www.ruhl-erich.de | Gedichte statt Blog

AUDIO:

Und auf audiyou.

 

Erich Ruhl ¦ Wenig Verstehen • Viel Vereinfachen

Erich Ruhl ¦ Wenig Verstehen – Viel Vereinfachen

Foto-RaBe
Foto-RaBe

Die Parallelwelt im Lügengesichtsbuch
Verstärkt gerne
Die eigene Wahrnehmung
Nimmt gerne wahr
Was passt
Das sogenannte private Fernsehen
Suggeriert private Sphäre

Draußen Freiheit
Freiheit ist hoppla bedrohlich
Verstehe die Welt nicht mehr
Hab sie nie verstanden
Suche nach einfachen Antworten
Ach wie gerne

Gleichberechtigung und Fairness
Nehmen so schnell den Atem
Deshalb schnell mal
Cool mit kalt
Verwechseln

Anpassung hilft ablenken
Keine Einfühlung hilft stark fühlen
Selbstgerecht ersetzt gerecht
Hass überdeckt Selbsthass und Enge

Einfacher wäre

Menschenfreundlich
Warm Wertschätzend
Respektvoll Eigensinnig Offen
Freiheitsliebend Einfühlsam Liberal

Gleichberechtigung Demokratisch Gerecht
Fair Solidarisch Locker
Humorvoll Weitblickend
Liebevoll
Mit sich Mit anderen

Was daran ist nicht einfach

*

© Erich Ruhl – Mai 2016

Erich Ruhl | Impulsfrühling • Lyrik vorgelesen

Impulsfrühling

IMPULSFRÜHLING

Impulsfrühling
Impulsfrühling // Laubach – Foto: Erich Ruhl

Nicht steuernd
Staunend
Jahr um Jahr
Veränderungen wunderbar

Der Zyklus will nicht sein
Er ist
Untätig war sie scheinbar nur
Die große Mutter
Die Natur

Demut und Begeisterung
Bieten sich einander an
Nach vorne schauen
Frau und Mann

Das Harren wandelt sich
In den Impuls
Entfesselt magisch Energie
Kosmische Wahrheit gebäret sie

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© Erich Ruhl – März 2016
www.ruhl-erich.de
Gedichte statt Blog
Von Herzen gern Resonanz erzeugen

AUDIOQUELLE:
http://www.audiyou.de/beitrag/impulsfrhling-7595.html

 

Einladung zur Kreativität – Lyrik – Text & Audio

Einladung zur Kreativität

Die Freiheit
Dem jetzigen bewussten
Impuls zu folgen
Darin zu baden

Die Lust
Die Einladung
Des Unterbewussten
Dankend anzunehmen

Dem wohligen Drang
Nachzugeben
Rauszudrücken
Was drinnen lange harrt

Das Leuchten drinnen
Zu verstärken
Durch den Flow
Der draußen jetzt ist

Sich selbst
Zu überraschen
Durch die vielen Wirs
In uns

Ach so
So bin ich auch
Im Erschaffen
Meiner eigenen Quantenwelt

So findet
Freiheit statt
Sie ist die Bestimmung
Des Lebens

© Erich Ruhl – Dezember 2015

zum Gedicht Einladung zur Kreativitaet

Die AUDIO-Fassung:

Erich Ruhl ♦ Die Mosel – Die tanzende Kraft ♦ Lyrik ♦ Text & Audio

Foto: Erich Ruhl

Die Mosel – Die tanzende Kraft

Sanft bahnt sich
Mäandernd das weiche Wasser
Der Mosel
Die Wege

Der Blick findet
Behagliche Anker
Am festen sonnenbeleuchten
Steilhang des Weinbergs

Noch spürbar die pulsierende
Energie der beendeten reichen Lese
Des güldenen Tropfens
Der Berg gab sie preis

Tief im Oktober zeichnen
Die Brüder und Brüder
Des vulkanischen Steins
Die Wege

Die wunderbare Mosel
Das Weib des wohligen Tals
Ergießt sich
Windet sich hundertfach

Dann lässt diese gewandte Sie
Die bergende Kraft erahnen
Tanzend

Das stille Wasser
Brach den Stein
Die Berge an ihren Füßen
Unaufhaltsam spielend

Sie gehören zusammen
Die Hindernisse
Der Fluss
Wollen einander

Wollen einander atmen
Die eine Seele
Die den Stillstand
Nicht kennt

Die Mosel
Der Rhein
Sie kommt stolz
Er nimmt sie gerne auf
Wird selbst zum Weib

Während sich die milde Mosel
In ihn ergießt
Sich nicht verlierend
Die Kraft der Langsamkeit bewahrend

Bewahrend verändert
Sie den Vater Rhein
Ab jetzt in Koblenz
Am Eck

Alles ist gut gefügt
Bleibt gesichert
Bleibt im Fluss gesichert
Und nichts bleibt
Wie es war

© Erich Ruhl 2015


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Erich Ruhl ♦ Gedanken zum großen Zustrom der Entronnenen ♦ Lyrik ♦ Text & Audio

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Magnetismus und Mauern
Gedanken zum großen Zustrom der Entronnenen

Die Waffen Gebärenden
Verbünden sich mit den
Hoffnungslos
Verblendeten
Senden ihre Todeswerkzeuge
An alle Seiten
Die sich bieten

Hoffnungslos und Mitgewalt
Diese Beiden
Keine Hoffnung
Schnell Gewalt
Diese Beiden mögen sich sehr
Sie ziehen einander an
Schaffen das Grundböse

Das nicht versehentlich vergossene Blut
Am Rande unserer noch überschaubaren
Mittelwelt
Lässt entstehen einen Strom
Der Antwort
Einen Zustrom der Entronnenen

Die den Waffen und der Verblendung Entronnenen
Die Zerstörten und die Zerrütteten
Machen sich auf ins gelobte Land
Im Herzen unseres Kontinents
Des großen gelobten Landes kleiner Bruder

Der große Bruder ist weit
Steuert Leid per Mausklick
Schürt nur neues Unheil
Hilft nicht
Schiebt weg
Verantwortung für Desaster und Dreck

Wie ein Magnet leuchtet
Der kleine Bruder
Er lässt erstrahlen große Versprechen
Frieden, Freiheit, Recht, Wohlstand, Glück

Er leuchtet nach Süden
Dieser Magnet
Leuchtet jedoch hier
Nicht überall hin
Bei Weitem nicht

Das eine Prozent
Will die neunundneunzig Prozent
Nicht teilen
Lebt in der parallelen Welt

Zwei von Dreien
Schauen bereits verstört
Auf bereits Erreichtes
Wollen den Strom nicht haben
Von Süden her
Nicht erkennend
Die Verantwortung dort drüben
Jenseits des Ozeans
Des großen Bruders Verantwortung
Der einst so sehr half
Der nun so sehr der Unfried ist

Und einer von Dreien
Versteht die Welt
Von Grund auf nicht
Hat sie nie verstanden
Hat schon vor Beginn aufgegeben
Sieht seine Anstrengung wohl
Aber nicht den Erfolg

Wird nicht angestrahlt
Wird nicht belohnt
Vom dem einen Prozent
Nur kaltes Lächeln ist ihm gewidmet

Kaltes Lächeln erzeugt
Erst ein Egal
Dann einen Trotz

Hitzige Kälte blubbert bereits
Noch überstrahlt von
Warmen Herzen der Hilfe
Klugen Gedanken des Menschenrechts
Auf dem dünnen Eis der Kultur

Wir können es schaffen
Wir können uns entscheiden
Die einzig hilfreiche Mauer
Zu errichten

Bollwerke die unsere Herzen schützen
Vor den Taten der Waffen
Vor den Taten der Hass Gebärenden
Wir können es schaffen
Wenn wir erkennen
Welch ein Geschenk jedes Leben ist
Unser Herz weiß längst
Um das allgemeingültige Streben nach Glück

Dieses tiefe zehntausend Jahre alte Wissen
Des Strebens nach dem Glück
Das ist unser Bollwerk
Sich verstärkend durch wissentliche Sanftheit

© Erich Ruhl 2015


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Erich Ruhl ♦ Nächste Ausfahrt Balsam – Ausbrennen Teil II ♦ Lyrik ♦ Text & Audio

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Zum Balsam gewendet

Den Blinker gesetzt
Dann sehenden Auges das Herz entdeckt
Die bestechenden Wegweiser wissend
Doch lächelnd vom Highway abgefahren

Gerne gestrandet im weichen Unbekannten
Und wenn der Balsam
Die wohligen inneren Bilder
Veranlasst, birgt und umschließt

Wenn die Kraft der Phantasie
Den aufdringlich lärmenden Taktgeber des Alltags
Mit leisesten Tönen übertönt

Dann findet Hinwenden statt
Langsam genug
Gar Heilung

Zumindest neuer freier Tanz
An jedem neuen möglichen Tag

© Erich Ruhl 2015

Erich Ruhl ♦ Trans All Traum ♦ Lyrik ♦ Text & Audio

Freiheit Trans All Traum

TRANS ALL TRAUM

In Passau kommen
5000 Vertriebene an
Vertrieben vom Krieg der Hybris

Sie steigen in 100 Busse
Steigen aus
In Frankfurt Rhein Main

Denn der Botschafter des
Großen Bruders war da
Und holte sie herzlich empfangend ab

Sie steigen ein
In 10 Trans Alls
Und das jeden Tag

Richtung Westen
Wo der Unfrieden
Wo die Hybris herkam

Und Europa atmet auf
Und Europa verspricht
Keine Waffen mehr dort runter

Aber es ist nur ein Traum
Aber ein Traum der hülfe
Aber es ist nur ein Trans All Traum

© Erich Ruhl 2015

Stephan Hebel interviewt Gregor Gysi – Eine (Audio)Rezension

Ausstieg links? – Eine Bilanz. Ein spannendes biografisches Interview. Westend Verlag, Frankfurt/Main. – Rezension von Erich Ruhl.

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Stephan Hebel zeigt Gregor Gysi in dessen unbescheidener Bescheidenheit Ein biografisches Interview.

Obacht: das Buch ist kein Nachruf. Eher ein Weckruf. Stephan Hebel porträtiert Gregor Gysi in einem spannenden Interview nach dessen Entscheidung, nicht mehr für den Fraktionsvorsitz zu kandidieren. Der gewandte Journalist trifft den charmanten Dr. Gregor Gysi, der viele Menschen aus der DDR in die BRD-Demokratie mitnehmen konnte und die Linke bis heute öffentlich prägt.

Unverstellt, frisch, klug, feinfühlig, selbstkritisch, witzig, respektvoll („wissen Sie, ich hasse einfach nicht zurück…“), unverwechselbar: Gysi als eigenständige Liga im Berliner Politikbetrieb.

Hebel gelingt eine Mischung aus Biografie und Zeitgeschichte. Gysi nimmt die Dinge ernst, ist eitel und nimmt sich dennoch nicht allzu wichtig. Eitelkeit mit attraktivem Glanz.

Gysi steht für die Linke. Und nur Gysi fokussiert die „Soziale Frage“ wie kein Zweiter. Undogmatisch ist der Jurist – allein schon, weil ihm Dogmatismus viel zu öde ist. Gysi ist für einen „linken Populismus“: ja, komplizierte Sachen darfst du auch einfacher darstellen, sagt er.

Bahro und Havemann hat er verteidigt in der DDR. Doch im Widerstand war er nicht. Sagt er auch nicht. Es war das Miefige am bürokratischen Sozialismus, das dem DDR-Bildungsbürger tief auf die Nerven ging.

Gregor Gysi hat noch etwas vor, mit nun 67. Keine Antwort – aber Spannung liegt in der Luft. Die Zusammenfassung seiner wichtigsten Reden und die Chronologie am Ende des Buchs rufen förmlich nach einer Zugabe.

Stephan Hebel Politischer Autor der Frankfurter Rundschau Foto: Alexander Kempf
Stephan Hebel
Politischer Autor der Frankfurter Rundschau
Foto: Alexander Kempf

Der Autor:
Stephan Hebel ist seit zwei Jahrzehnten Leitartikler, Kommentator und politischer Autor. Er schreibt für die Frankfurter Rundschau sowie für Deutschlandradio, Freitag, Publik Forum und weitere Medien. Er ist zudem regelmäßiger Gast im »Presseclub« der ARD und ständiges Mitglied in der Jury für das »Unwort des Jahres«. – Quelle: Verlag

Die Audio-Rezension von Erich Ruhl:

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Rezension: © Erich Ruhl
Sprecher, Autor, Journalist
www.ruhl-erich.de
Dezember 2015
Rezension AUDIO: http://www.audiyou.de/beitrag/rezension-zum-buch-ausstieg-links-hebel-interviewt-gysi-7385.html

Erich Ruhl über seine Lust am Lesen & Schreiben

Erich RuhlWelches Buch hat Ihre Eltern besonders beeindruckt?
Goethes Faust hat meinen Vater stark beeindruckt. Er wollte Jura studieren. Hitlers Krieg kam ihm dazwischen.

Wahr oder falsch: “Ich blogge, verfasse Texte fürs Internet vor allem, weil ich mich zu bestimmten Themen austauschen will und im persönlichen Umfeld nicht genug Menschen habe, mit denen ich das könnte.”
Es gibt einige Austausch-Menschen im 3D-Leben. Aber durch Netzwerke erreiche ich einfach unerwartet ANDERE. Das ist spannend. Ein bisschen Quantenmechanik.

Ihre Lieblingswörter (evtl. begründet):
von Herzen
(das ist’s, was wir alle brauchen) – mechanistisch (das ist der Wahn, alles lasse sich in Kausalketten abbilden – das meiste ist aber organisch und systemisch) – Freiheit (das ist die Essenz der Entwicklung, der eigenen und der gesellschaftlichen) – Quantenmechanik (nicht im physikalischen sondern im psycho-energitischen Sinn: alles ist möglich, alles fließt)

Mein persönlicher Geschmack und meine Prinzipien beim Lesen?
Langsamkeit, gerne Kammerspiel, Überschaubarkeit, Konturieren der Akteure und vor allem ihrer Genese. Und bitte: kein vermeintlich unterhaltsames Durcheinander.

Habe ich Vorbilder fürs Schreiben?
Bei Lyrik: Rainer Maria Rilke und Dorothee Sölle. Bei Belletristik: Heinrich Böll.

Wer soll mich lesen?
Menschen, die Freude daran haben, nicht angekommen zu sein. Mitten in der Entwicklung zu spüren, dass es eine solche (gerne) ist. Das ist ein guter Sound (man soll mich ja auch hören…).

Kann man lernen, Bücher besser auszusuchen, zu entdecken und zu genießen? Wie?
Ich frage meine Freundin, die Buchhändlerin, nicht: was ist auf der Beststeller-Liste. Sondern: Gibt es Biografien oder mindestens Romane und so, die Brüche und Wandlungen dokumentieren.

Ein Buch, das fast niemand mag – aber das ich liebe: [warum?] Es gibt viele Bücher, die ich liebe. Aber ich weiß nicht, wer sie nicht liebt. Eins, was ziemlich unbekannt ist (gewiss, das war nicht die Frage): Es war einmal ein Wunderhuhn, das konnte große Wunder tun. Autorin: Andrea Schomburg. Herrlich.

Ein Buch, das fast alle mögen – aber das mich wütend oder ratlos macht: [warum?]
Ich weiß nicht genau, wie es heißt, irgendwas von einem Jogging-Papst. Ich will’s auch gar nicht wissen. Aber dieses Herum- oder Wegrennen ist mir nicht nah genug an seelischen Grundbedürfnissen, sondern mechanistischer Schnickschnack.

Ein Geheimtipp, der bisher in Blogs noch kaum besprochen wurde:
Alois Prinz: Hannah Arendt – Beruf Philosophin – oder die Liebe zur Welt. Immer noch und immer stärker aktuell.

Ein gutes Buch von/über jemandem/n, der ganz anders ist als ich selbst:
Helmut Krausser: Einsamkeit und Sex und Mitleid (Dumont)

Ein Buch, dessen Gestaltung/Cover/Design Sie besonders beeindruckt hat:
Toni Morrison: Menschenkind (Rowohlt)

Autor*innen, die tolle Inhalte auf Facebook und Twitter posten:
Barbara Gertler und Marita Sydow Hamann und Oliver Simon.

Mein(e) Lieblingskritiker*in/Journalist*in:
Jakob Augstein (der freitag)

„Was macht Literatur mit mir, mit meinem Leben?“
Literatur bestätigt mich nicht, sondern stellt das Leben und mich in Frage. Gut so.

“Ich bin sehr überraschend und unerwartet auf ein gutes Buch gestoßen. Und zwar…”
Quasikristalle – von Eva Menasse (Kiepenheuer & Witsch)

Erich Ruhl ‡ Wir sind Paris ‡ Ein Gedicht zum 13. November 2015 ‡ Text & Audio

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Wir sind Paris

Sie kamen mit einer Mission
Gesandt vom Teufel selbst
Verliebt in nichts
Kein Lachen, kein Singen, kein Tanzen, kein Lieben
Nur noch fühlend das Dunkel im endlosen Tunnel

Düster im Tunnel
Schauen junge verblendete Menschen
Auf die Erleuchtung
Der Salven
Ihrer Gewehre

Geblendet von der Waffe Allmacht
Verblendet vom starken Reiz der Zerstörung
Schauen sie mit Entsetzen
Erst in ihre eigene entsetzliche Leere
Dann in Gesichter der Freude

Müssen diese Freude ausschalten
Wollen vernichten
Die eigene Sehnsucht
Nach Lust und Wohlbehagen
Wollen töten das Leben in sich

Paris am 13. November
Kultur, Freude, Gemeinschaftssinn, Frieden
Standen auf der Tagesordnung des Teufels
Die Täter meinen uns alle
Unsere Art zu leben

Statt Seele in Geborgenheit
Statt zärtliche Hände auf zarter Haut
Statt lernendes Blättern in Büchern
Nur der Griff zum Sprenggürtel
Nur der Finger am Abzug

Eigentlich suchen sie den Freitod
Das ist legitim
Aber dass sie uns und unsere Freiheit mitnehmen
Aber dass sie uns unsere Art zu leben nehmen
Das lassen wir ihnen nicht durchgehen

Unser Bollwerk bleibt
Leben, Lieben, Lachen, Lernen, Trauern, Feiern, Singen, Tanzen
In der Welt sein

Wir wollen
Was sie nicht können
Wir sind Paris

Fotos & Text © Erich Ruhl 2015

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Erich Ruhl ♦ Hinwenden oder Ausbrennen ♦ Lyrik vorgelesen

Heinrich-Vogeler-Sehnsucht

 Eine Betrachtung zum Thema Burn-Out von Erich Ruhl

Hinwenden oder Ausbrennen – 2:55 min

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Hinwenden oder Ausbrennen

Die gerade glasklare schnelle Autobahn
Verlockend
Das Ziel vor Augen
Die Strecke kennend
Auf der Strecke bleiben
Die Leistung badet im Erfolg
Die Seele kracht ans Ziel
Nicht ihr Ziel

Ich werde das dann schon schaffen
Nur noch das nächste Ziel
Danach wird es besser
Sagt das Ich
Gewiss

Die weiche atmende unübersichtliche Seele
Flehend
Den Weg vor Augen
Wissend

Das Selbst ruft von innen her
Weiß was gut ist
Nur noch das nächste Ziel
Dann wird das Ich schon merken
Dass es an sich vorbeifährt
Sagt das Selbst
Gewiss

Die Wegweiser der Alltagsmechanik
Schaffen Übersicht
Ziehen die Schrauben an
Daumen hoch
Helfen siegen in der Konkurrenz
Der Kopf obenauf
Stark
Robust
Das Herz verborgen
Die Seele verdorrend

Der Kopf erkennt das Defizit
Wellness Entspannung Oasen
Auf der Agenda des Tages
In der Logik der Leistung

Besser als nichts
Ruft es von innen

Aber
Wo sind die Übergänge
Wo der Haltungswechsel
Wo die barmherzige Hinwendung zu sich
Ohne Ziel
Ohne Leistung
Ohne Abhaken

Leise und zart
Die Signale der Seele
Öffnen Auge und Ohr
Machen hell
Atmen die Mechanik aus
Lassen Stellschrauben sanft purzeln

Lächelnd winken Wanderwegschilder
Nach innen
Ins warme Reich
Als Ziel immer schon vorhanden
Will wohlig erobert werden
Wartet
Wartet schon so lang

Die Ziele konturenstark
Leuchten mächtig
Das Verbrennen auf dem Highway schmerzt
Der Balsam ist draußen nicht
Zu finden
Der Balsam wartet
Wartet innen schon so lang

trennlinie2AUDIOQUELLE: http://www.audiyou.de/beitrag/hinwenden-statt-ausbrennen-7237.html

Erich Ruhl / Marita Sydow Hamann ♦ Das Amulett ♦ Audio-Auszug

Die Erben der alten Zeit: Das Amulett - Marita Sydow Hamann
Die Erben der alten Zeit: Das Amulett – Marita Sydow Hamann

Auszug aus dem Roman mit freundlicher Genehmigung der Autorin Marita Sydow Hamann.
Der Roman gehört zu einer Trilogie.

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Die Autorin: Marita Sydow Hamann  *13.03.1973

Foto: Sophie Wolter
Foto: Sophie Wolter

Wurde in Norwegen in Ålesund geboren und wuchs unter anderem in Deutschland, Österreich und Spanien auf.
1999 heiratete sie und wanderte mit ihrem Mann nach Schweden aus. Dort machte sie eine Ausbildung zur persönlichen Assistentin für Personen mit geistigen und körperlichen Behinderungen.
Frau Hamann lebt mit ihrem Mann, zwei Pferden, einem Hund und zwei Katzen auf einem kleinen Hof in Småland und widmet sich außer dem Schreiben auch anderer kreativer Kunst wie beispielsweise dem Malen.
Die Autorin schreibt Kinderbücher sowie Fantasy und Romantasy für Jung und Alt.
Zu ihren Interessen gehören die nordische und die griechische Mythologie mit all ihren Wesen. Speziell Trolle findet sie faszinierend. Aber auch Geister, Elfen, Drachen, Magier, mystische Begebenheiten, Romantik und Science Fiction Elemente können LeserInnen bei ihr finden.
Frau Hamann veröffentlicht swohl als Indie- sowie als Verlagsautorin.
Nach dem großen Erfolg des ersten Buches ihrer Fantasy-Trilogie „Die Erben der alten Zeit – Das Amulett“, wurde die Reihe von einem Verlag unter Vertrag genommen.
Textvorlage: Die Autorin – Mehr über Marita Sydow Hamann finden Sie auf ihrer Website.


Audioquelle: http://www.audiyou.de/beitrag/das-amulett-6398.html

Erich Ruhl / Marita Sydow Hammann ♦ Jori, der kleine Troll ♦ Audio-Auszug

Marita Sydow Hamann - Jori, der kleine Troll - c die Autorin
Marita Sydow Hamann – Jori, der kleine Troll – c die Autorin

Auszug aus dem wunderschönen Kinderbuch der schwedischen Schriftstellerin Marita Sydow Hamann. Text gesprochen mit freundlicher Genehmigung der Autorin.

trennlinie2Die Autorin: Marita Sydow Hamann  *13.03.1973

Foto: Sophie Wolter
Foto: Sophie Wolter

Die Autorin wurde in Norwegen in Ålesund geboren und wuchs unter anderem in Deutschland, Österreich und Spanien auf.

1999 heiratete sie und wanderte mit ihrem Mann nach Schweden aus. Dort machte sie eine Ausbildung zur persönlichen Assistentin für Personen mit geistigen und körperlichen Behinderungen.
Frau Hamann lebt mit ihrem Mann, zwei Pferden, einem Hund und zwei Katzen auf einem kleinen Hof in Småland und widmet sich außer dem Schreiben auch anderer kreativer Kunst wie beispielsweise dem Malen.
Die Autorin schreibt Kinderbücher sowie Fantasy und Romantasy für Jung und Alt.
Zu ihren Interessen gehören die nordische und die griechische Mythologie mit all ihren Wesen. Speziell Trolle findet sie faszinierend. Aber auch Geister, Elfen, Drachen, Magier, mystische Begebenheiten, Romantik und Science Fiction Elemente können LeserInnen bei ihr finden.
Frau Hamann veröffentlicht swohl als Indie- sowie als Verlagsautorin.
Nach dem großen Erfolg des ersten Buches ihrer Fantasy-Trilogie „Die Erben der alten Zeit – Das Amulett“, wurde die Reihe von einem Verlag unter Vertrag genommen.
Textvorlage: Die Autorin – Mehr über Marita Sydow Hamann finden Sie auf ihrer Website.

trennlinie2Audioquelle: http://www.audiyou.de/beitrag/jori-der-kleine-troll-6396.html

Jori 1

Erich Ruhl / Jens Berger ♦ Wem gehört Deutschland ♦ Audio-Auszug

bergerwemgehoertdeutschland
Foto: Erich Ruhl
Auszug aus dem Sachbuch von Jens Berger, erschienen im Westend Verlag Frankfurt am Main.
Berger beschreibt akribisch die aus dem Lot geratene Vermögensverteilung in Deutschland. Zitat des Autors: es gibt viele Armutsberichte. Das ist der fehlende Reichtumsbericht. Auszug aus dem Buch mit freundlicher Genehmigung des Autors und des Verlages. Sprecher: Erich Ruhl

trennlinie2Das Buch: Wem gehört Deutschland? Die wahren Machthaber und das Märchen vom Volksvermögen – Die Mär vom Volksvermögen – Jens Berger

c Verlag
c Verlag

Wem gehören eigentlich die großen Unternehmen des Landes? Wem die Banken? Die Immobilien? Wem gehört Deutschland? Jens Berger geht diesen Fragen nach und präsentiert dem Leser einen schonungslosen Blick hinter die Statistiken. Wussten Sie schon, dass Sie über ein Vermögen von 222.200 Euro verfügen? So hoch ist nämlich das durchschnittliche Vermögen eines deutschen Privathaushalts. Doch mit dem Durchschnitt ist das so eine Sache. Während die Hälfte der Deutschen zusammengenommen gerade einmal 1,4 Prozent des Gesamtvermögens besitzt, befinden sich zwei Drittel des Vermögens im Besitz der obersten 10 Prozent der Bevölkerung. Wie konnte es zu dieser ungleichen Vermögensverteilung kommen, und welche Folgen ergeben sich daraus für unsere Gesellschaft? Und wem gehört eigentlich Daimler Benz, Siemens oder die Allianz? Jens Berger macht die Arbeit staatlicher Behörden und Journalisten und deckt auf, was dringend öffentlich diskutiert werden muss.

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Jens Berger - c Verlag
Jens Berger – c Verlag

Der Autor: Jens Berger ist freier Journalist und politischer Blogger der ersten Stunde. Er unterstützt die Herausgeber der NachDenkSeiten bei der redaktionellen Arbeit und schreibt regelmäßig für die Seite Artikel. Als Herausgeber des Blogs Spiegelfechter, der neben den NachDenkSeiten zu den bekanntesten deutschsprachigen Politblogs gehört, befasst er sich mit und kommentiert er sozial-, wirtschafts- und finanzpolitischen Themen. Sein Wunsch ist es, die alltägliche Politik für den Bürger zu durchleuchten und transparent darzustellen, um der tatsächlichen Wahrheit ein Stück näher zu kommen. – Quelle: http://www.westendverlag.de/

Erich Ruhl / Dagmar Finger ♦ Die Müllprinzessin ♦ Audio-Auszug

Foto: Erich Ruhl
Foto: Erich Ruhl

Audio-Auszug aus „Die Müllprinzessin“ von Dagmar Finger.
Einfühlsam, nachdenklich wird die Annäherung eines Kuschelbären und einer Puppe gezeigt, die nach dem Ausscheiden aus dem geordneten Leben im Kinderzimmer, ausgesondert auf einer Müllkippe ein neues Leben beginnen.
Audio-Auszug mit ausdrücklicher Genehmigung der Autorin. Sprecher: Erich Ruhl.

http://www.audiyou.de/beitrag/….


Eine weitere Kindergeschichte von Barbara Finger lesen Sie hier im Magazin: Max fiel vom Himmel.

Erich Ruhl ♦ Lob des freien Tanzes – Sinnenvoll kopflos werden ♦ Claudia Bady ♦ Audio

Tanz Apollons mit den Musen

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Eine Beschreibung der Kraft des Freien Tanzes: Lerne Dich selbst kennen  – und dann erst das Du.
Der gesprochene Text beschreibt die Methodik von Claudia Bady, Tanztherapeutin in Frankfurt am Main.

 Ein Lob auf den freien Tanz

Autor: Erich Ruhl. Sprecher: Erich Ruhl.
Mehr Informationen finden Sie hier.