Kategorie: Johann Thieme

Johann Thieme: Aufschieberitis

Hallo Johann, folgendes Problem plagt mich: Ich schiebe alles solange auf wie es nur irgendwie geht (Masterarbeit, Wäsche waschen, Ferien buchen etc.), und bekomme dann gegen Schluss immer Mordsstress. Zusätzlich ärgere ich mich über mich selbst, da dieser Schlamassel vermeidbar gewesen wäre. Meistens kriege ich es noch hin, aber ich bin durch dieses Aufschieben schon mehrmals böse auf die Nase gefallen. Trotzdem geht das Spiel beim nächsten Mal wieder fröhlich aufs neue los! Ich verstehe mich nicht – wieso stresse ich mich selbst so, obwohl es auch anders gehen würde? Ich habe schon viel versucht, und Dutzende Sachbücher darüber gelesen. Dennoch falle ich immer wieder in das alte Muster zurück. Hast du einen Rat, wie ich das ändern kann? Herzlichen Dank und liebe Grüße, Patricia, 28

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Johann ThiemeHallo Patricia, Deine Frage hätte sie selber schreiben können. Ich mache es genau so. Alles auf den letzten Drücker. Ich kann für eine Aufgabe wochenlang Zeit haben, in der Regel nehme ich sie erst in Angriff, wenn ich wirklich nicht mehr anders kann. Das gilt für praktisch alles. Ich kann einfach nicht auf Vorrat arbeiten. Wenn ich mir morgen aus Versehen die Hände abhacken würde, dann wäre dies hier die letzte Kolumne gewesen, die ich jemals geschrieben habe, weil ich auch nicht nur eine einzige auf Vorrat habe.

Das hat mich früher auch furchtbar geärgert. Ich habe Menschen, welche ihre Planungen immer in bester Ordnung haben, weil sie ihre Aufträge in mundgerechten Stücken angehen, immer bewundert. Mir selbst liegt diese Herangehensweise aber einfach nicht. Es scheint, als bräuchte ich den Druck im Nacken bzw. das Wasser, das mir schon am Halse steht.

Ich habe versucht, es anzugehen. Die Klaviatur der Fachliteratur habe ich durch. Geholfen hat eigentlich nur eines: Die Vorstellung, wie befreiend es sich anfühlt, wenn man eine Aufgabe erledigt hat. Wenn Du dieses Gefühl schon einmal erlebt hast, dann kannst Du Dir das ja mal in Erinnerung rufen! Es ist wie eine Art Entschlackungskur, als würde man einen schweren Rucksack absetzen und einfach stehen lassen. Wunderbar!

Aktiviere dieses Gefühl und es wird Dir etwas leichter fallen, etwas anzugehen, wofür das Zeitfenster noch großzügig offen steht. Und ich schreibe mir voller Absicht “etwas leichter”, weil ich selbst weiß, dass es damit nicht getan ist. Die Art oder Unart, Dinge immer wieder aufzuschieben ist ein tief verankerter Charakterzug, wie Pünktlichkeit oder eben Unpünktlichkeit einer ist. Egal ob ich 10 Minuten oder 3 Stunden vor einem vereinbarten Termin aus dem Haus gehe, am Schluss muss ich mich immer sputen, um pünktlich zu sein.

Du kannst Dich darüber ärgern und Dir das Leben deswegen schwer machen. besser wird es dadurch nicht. Darum empfehle ich Dir vor allem einesakzeptiere auch Deine Macken und vermeintlichen Schwächen und sei bereit damit zu leben. Das ist die große Kunst, die es zu erlernen gilt. Ich musste das auch erst tun. Heute weiß ich, dass ich nur mit diesem selbstgemachten Druck funktioniere, dann aber dafür eine Arbeit abliefere, die stimmig ist und “funktioniert”. Inzwischen sehe ich es sogar als Stärke und erkenne, dass ich zu Ergebnissen fähig bin, welche die Kollegen niemals unter diesen Rahmenbedingungen schaffen würden. Meine extrem hohen Erwartungen an mich selber bewahren mich davor, etwas abzuliefern, was “geschlurft” oder ungenau ist. Ich bin sehr streng mit mir selbst und achte – gerade wegen meiner Arbeitstechnik – darauf, dass das Ergebnis meinen eigenen Ansprüchen gerecht wird.

Wenn Du Dich auf diesen Punkt konzentrierst und Dir Techniken zulegst, welche diese Fähigkeiten unterstützen, anstatt dass Dich die ganze Zeit über Dein angebliches Manko definierst, dann wirst Du mit der Zeit die Vorteile Deiner Routine erkennen und anfangen, diese zu schätzen.

Einen herzlichen Gruß,

Johann Thieme.

Johann Thieme: Fehlendes Selbstbewusstsein im Job – und das mit 30

Bald werde ich 30 und habe noch immer kein Selbstbewusstsein. Ich fühle mich immer klein und unwichtig und im Job nimmt mich niemand wirklich ernst. Was kann ich tun? Ich dachte immer, es kommt mit dem Alter von selbst. Aber das stimmt bei mir nicht. Wissen Sie was ich tun kann? – Matthias, 30

trennlinie2Hallo Matthias,

Selbstbewusstsein ist keine Frage des Alters. Gewisse Menschen scheinen damit zur Welt zu kommen, andere müssen es sich aneignen. Die meisten Menschen gehören zu der zweiten Sorte. Sie auch. Damit haben Sie schon mal den Beweis erbracht, dass Sie vollkommen ok sind.

Ihre Frage lässt sich in einer hier nicht umfassend beantworten. Jeder Mensch ist so einzigartig, dass es ein einfaches Rezept nicht gibt. Was aber mit Sicherheit funktioniert: das Pferde von hinten aufzäumen.

Johann ThiemeTun Sie doch einfach mal eine Woche so, als hätten Sie ein gesundes Selbstbewusstsein und als würden Sie von Ihren Arbeitskollegen total ernst genommen. – Sie müssen keine Angst haben, dass Sie dadurch zum arroganten Arschloch werden. Die meisten Arschlöcher besitzen zwar ein riesiges Ego, aber kein gesundes Selbstbewusstsein. – Als ersten Schritt setzen Sie sich also hin und überlegen sich, wie Sie sich selbst definieren als selbstbewusster, erfolgreicher Mensch. Dabei dürfen Sie auch gern Ihr Kopfkino einschalten. Achten Sie darauf, wie es sich anfühlen würde. Schauen Sie dabei auch auf Ihre Körperhaltung. Es gibt dazu übrigens wunderbare Übungen im Taiji. Ein stabiles Körpergefühl lässt sich kaum entwickeln, wenn man morgens schon mit vollkommen verknoteten Beinen aufsteht und sich mit gebeugtem Rücken ins Bad schleppt. Erlernen Sie den Sonnengruß (eine Yogaübung) – leicht zu erlernen. Sehr wichtig ist auch die Atmung – wenn Sie schlecht drauf sind, atmen sie meist auch zu flach. Beobachten Sie sich einmal dabei.Wenn ich sehr nervös bin oder sogar Angst habe, singe ich. Natürlich wenn ich allein bin. Dabei versuche ich so tief wie möglich zu klingen.

Wenn Sie diese simplen Ratschläge jeden Tag beherzt umsetzen, werden Sie stetig mehr Selbstbewusstsein erhalten. Um sich selber bewusst zu sein, muss man nämlich erst einmal in Kontakt zu seinem eigenen Körper kommen. Erst dann kann sich das innerliche Gefühl dazu einstellen.

Allerdings sollten Ihnen eines klar sein: mangelndes Selbstbewusstsein hat mit Ihrer negativen Selbstwahrnehmung zu tun. Damit, dass sie viel zu viele Dinge in Ihrem Leben bewerten. Wenn Sie also dauerhaft etwas daran ändern wollen, dann müssen Sie da ran. Sehr hilfreich ist dabei übrigens die Arbeit mit Pferden. Damit ist nicht zwangsläufig das Reiten gemeint. Die s.g. Bodenarbeit wirkt auch wunder.

Mit einem Schulterklopfen,

Johann Thieme

Johann Thieme: Das alljährliche Personalgespräch – Von Belohnung, Bestrafung und einem gelben Pullover

Ich hatte letzte Woche das alljährliche Personalgespräch welches sehr gut verlaufen ist. Fast zu gut. Ich werde nun von meinem Arbeitgeber belohnt: mit einer Weiterbildung. Ich will aber keine! Ich brauche auch keine, denn ich mache den Job immerhin schon 12 Jahr. Ich habe keine Lust darauf, am Abend noch „die Schulbank zu drücken“. Immerhin: Das Angebot ist sehr breit… es muss nicht unbedingt etwas mit meinem Bereich zu tun haben. Möglich sind auch Kurse unter “Allgemeines” wie Stressmanagement und ähnlichen Laberfächern. Wie gesagt: Ich habe keine Lust dazu. Wozu soll das gut sein? Wie komme ich um den ganzen Mist herum ohne den Chefs vor den Kopf zu stoßen? Hermann, 49

people-312122_1280_Personal_ (2)Lieber Hermann,

Johann Thiemeich kann verdammt gut verstehen, dass Sie das furchtbar nervt. Natürlich weiss ich schon, dass Sie und ich mit dieser Meinung ziemlich allein auf weiter Flur stehen, weil die meisten Menschen sehr gerne ab und an die Schulbank am Abend drücken. Ob der Vorteil darin besteht, dass man dann mal wieder einen Abend für sich alleine und einen guten Grund, Zuhause abzuhauen hat, oder ob es wirklich ums Lernen geht, sei mal dahingestellt. Aber auch ich lerne nicht gerne auf Vorrat und auch ich finde diesen Trend vom ewigen Weiterbilden ohne Sinn und Verstand bescheuert. Weil es oft genug einfach übers Ziel hinaus schiesst, wenn man etwas lernt, was man danach nie anwenden kann. Und mal ganz ehrlich; die meisten Kurse, die ich je besucht habe waren grottenschlecht. Da hätte mir das Fachbuch locker gereicht. Wohin dieses sinnlose Pauken führen kann, habe ich kürzlich im ICE von Köln nach FFM erfahren und nachhaltig eingeprägt.

Da saß ich also am frühen Abend in einem unerwartet leeren Zug. Kaum hatten wir die Domstadt verlassen, da kamen die Kontrolleure durch den Gänge. Die  Gunst der Stunde des praktischen leeren Zuges stellte eine Frage, die ich mir insgeheim schon lange stelle. Die Frage war schlicht und trotzdem nicht einfach: “Wie machen Sie es, dass sie auch auf langen Strecken mit vielen Stopps genau wissen, wen Sie noch kontrollieren müssen und wen Sie bereits kontrolliert haben? Warum wird man höchst selten doppelt kontrolliert und praktisch gar nie gar nie?”

Die beiden Zugbegleiter – ein Mann und eine Frau – waren gern bereit, mich aufzuklären. Die Frau erklärte mir kurz und bündig, dass sie sich jeweils die leeren Plätze merkt. Es fällt ihr dann leicht auf, wenn jemand Neues dasitzt, der noch kontrolliert werden muss. Sie beendete ihre Ausführung, wünschte mir eine gute Weiterfahrt und verschwand in den nächsten Wagen. Ihr männlicher Begleiter blieb stehen, zupfte seine Uniformjacke zurecht, lehnte sich etwas lässig-steif an die Lehne und setzte zu seiner Antwort an, die erst kurz vor Frankfurt/Main endete und die ich hier gerne in Form des direkten Gespräches wiedergeben will, der Dramatik wegen.

Zugbegleiter: Wir arbeiten ganz eng mit Psychologen zusammen und mit eigenen Profilern.

Ich: Ach wirklich? Krass. Mit echten Profilern, wie man Sie vom Fernsehn kennt?

Zugbegleiter: Ja, genau.

Ich: Das überrascht mich jetzt. Ich hatte ja eher damit gerechnet, dass auch die Interaktion zwischen dem Fahrgast und dem Schaffner eine Rolle spielt. Ob er wegschaut, oder in seiner Tasche kramt oder so.

Zugbegleiter: Nein, das spielt keine Rolle. Darauf dürfen wir uns hier nicht verlassen, wo denken sie hin! Jeder von uns hat sein eigenes System, dass er selber entwickelt über die Jahre. Schauen Sie, ich bin ja auch nur ein Mann! Und was denken sie, was fällt mir bei ihnen auf?

Ich: Ähm, ja… mhmm… keine Ahnung. Was fällt ihnen denn auf an mir?

Zugbegleiter: Sie sind attraktiv und ja auch auffällig, müssen sie wissen! So einen rosa Pulli mit einem lila Polo darunter, das sieht man hier höchst selten! Diese Farbkombination! Sehr gelungen, aber auch sehr ausgefallen! Aber, Sie können das mit ihren hellen Augen wirklich gut tragen. Das kann ja nicht jeder. Das steht den allermeisten gar nicht gut. Macht schnell käsig im Gesicht. Aber sie tragen das wirklich gut, diese hellen und fröhlichen Farben. Ich bin überzeugt, sie sind ein Frühlingstyp!

Ich: Was bin ich?

Zugbegleiter: Sie sind ein Frühlingstyp!

Ich: Aber es ist doch Herbst.

Zugbegleiter: Aber das hat doch damit nichts zu tun! In der Farbtypenlehre unterscheidet man zwischen 4 Typen beim Mann und 4 plus 2 Typen bei der Frau. Beim Mann spricht man von Frühling – Sommer – Herbst – Winter, während es bei der Frau noch weitere Unterkategorien gibt, wissen sie. Die Frauen brauchen es halt mal wieder etwas komplizierter, nicht wahr, hehe. Aber Sie sind mit Sicherheit ein Frühlingstyp, so wie ich selber auch. Kein anderer kann diese Pastellfarben so gut tragen, ohne dabei bleich zu wirken. Gut, die Hose, die ist eigentlich zu düster. Die gehört zu einer anderen Typ-Palette, aber es passt ja trotzdem irgendwie.

Ich: Sie sind ja aber auch ganz düster angezogen!

Zugbegleiter: Aber das ist doch meine Uniform, ich habe doch gar keine Wahl! Ich wäre ja eigentlich auch ein Frühlingstyp, aber in meinem Job kann man halt nicht tragen, was man will… Privat kann ich da schon mehr darauf achten, aber bei der Arbeit muss ich mich unterordnen, leider.

Ich: (mitleidiges Nicken, allgemeine Sprachlosigkeit)

Zugbegleiter: Wir haben ja einen Chinesen im Team, der ist sowas von geschult auf Gesichter, der erkennt sogar Brüder!

Ich: Ja aber ist das denn wichtig um zu wissen, wen man schon kontrolliert hat? Ich verstehe den Zusammenhang jetzt nicht so richtig, wenn ich ehrlich bin.

Zugbegleiter: Aber sicher ist das wichtig! Wie wollen Sie sonst herausfinden, ob es sein Abo ist, mit dem er fährt? Was meinen sie, wie oft fährt der jüngere Bruder mit dem Abo des Grösseren und meint, wir merken es nicht!?!

Ich: AHA! Sie reden vom Schwarzfahren, jetzt kann ich folgen. (Endlich)

Zugbegleiter: Ja aber sicher! Dafür muss man eine Auge haben! Wir Europäer können die Asiaten ja kaum unterscheiden, für uns sehen ja alle gleich aus. Klar haben die einen etwas rundere (formt mit den Händen einen Kreis und sucht nach einem Wort)…

Ich: Köpfe?

Zugbegleiter: Nein, Augen! Die einen haben ja eher rundere Augen und die anderen eher Schlitze, aber eigentlich sind die doch alle sehr ähnlich für uns. Aber der Chinese bei mir im Team, dem macht keiner was vor, das kann ich ihnen sagen! Also ich hatte ja auch eine Beziehung zu einer Chinesin, 8 Monate lang, jetzt sind wir getrennt, hat dann doch nicht gepasst. Aber ich habe viel gelernt! Ich kann inzwischen auch gut unterscheiden zwischen Japanern, Chinesen und anderen Asiaten! Aber ich sage ihnen: sobald ein Chinese längere Zeit in Thailand lebt, können sie den nicht mehr von den Thais unterscheiden, ehrlich! Die gleichen sich an, unglaublich. Und dann kommt ja noch was anderes dazu: Sie entwickeln mit den Jahren ja auch Intuition, wissen sie. Also ich mache den Job ja schon ewig und ich kann ihnen sagen, ich weiss schon früh am morgen, noch bevor ich den Zug übernehme, ob es Ärger geben wird mit dem Zug, oder nicht. Noch bevor ich den Zug betrete, weiss ich haargenau, ob ich es mit Schwarzfahrern zu tun haben werde, oder nicht. Es gibt sogar Nächte, da schlafe ich nicht und dann ist es vollkommen klar, dass ein schwieriger Zug auf mich zukommt, am nächsten Morgen.

Ich: Aber dann wäre es doch das beste, gar nicht erst hinzugehen, zur Arbeit, nicht?

Zugbegleiter: Wo denken Sie hin! Das geht doch nicht. Ich kann nicht einfach Zuhause bleiben, nur weil ich weiss, dass ich einen schwierigen Zug übernehmen muss! Das geht in unserem Job nicht, da muss man antraben, egal was auf einen zukommt! Aber sagen Sie jetzt mal ehrlich: Sie haben Zuhause einen gelben Pullover!

Ich: Gelb, mhmm, nein. Na ja, also keinen knallgelben. Aber einen senfgelben habe ich schon.

Zugbegleiter: Sehen sie, habe ich es doch gewusst! Er ist ein Frühlingstyp! Sonst hätten Sie nie und nimmer einen gelben Pullover im Schrank! Das ist der Beweis!

Ich: Aha, ja, ok. Aber sagen Sie mal: lernen Sie das eigentlich alles bei der DB?

Zugbegleiter: Aber nein, wo denken Sie hin! Ich bilde mich weiter, auch neben dem Job. So, jetzt muss ich aber weiter, ich habe auch noch andere Fahrgäste, die ich kontrollieren muss. Auf Wiedersehen und eine gute Fahrt weiterhin!

Ich: Danke gleichfalls.
trennlinie2Lieber Hermann. Fragen Sie Ihren Vorgesetzten doch einfach bei der nächsten Kaffeepause, ob er Zuhause einen gelben Pullover besitzt und philosophieren Sie etwas über seine Augenfarbe. Und wenn er sich über Ihre Verhalten wundert, dann erzählen Sie ihm, dass Sie mit dem Gedanken spielen, einen Farb-Typ-Beratungskurs zu besuchen, der ja dem ganzen Team zugute käme. Ich vermute, dass das Thema Weiterbildung damit für die nächsten Jahre gegessen sein sollte.

Alles Gute und herzlichen Gruss. Ihr Johann Thieme

Johann Thieme – Kolumnist Karriere & Berufsfindung

Johann ThiemeJohann Thieme arbeitete 6 Jahre als Jobcoach in Hamburg. Dann hat er sich neu erfunden und wechselte in die Krreativbranche. Das alte Betätigungsfeld beschäftigt ihn allerdings freiberuflich weiterhin, daher verfasst er im Magazin Kolumnen rund um die Themen Berufsfindung, Bewerbung, Karriereplanung. Johann Thieme lebt mit seiner Familie in Hamburgs östlichem „Speckgürtel“.