Cat fragt …das öffentliche Damenklo

Es gibt auch in unserer Zeit noch seltsame Alltagsphänomene, die sich noch nicht eindeutig erklären lassen. Aber dazu haben wir ja nun euch Kolumnenleser – vielleicht habt ihr ja eine plausible Antwort auf diese banalen, aber bisher ungelösten Fragen der Menschheit?

Als Kolumnistin beantwortet man ja gerne mal Fragen von Leserinnen und Lesern. Manchmal ist es aber ganz interessant, das Ganze umzudrehen und die Meinung der anderen einzuholen. Als Einstieg habe ich euch mal einen Videolink rausgesucht, den ihr hier findet.

Jeder und jede, die schon einmal in der Disko, in der Uni zur Mittagspause, am Bahnhof oder an der Raststätte ein dringendes Bedürfnis hatten, kennen das Problem dabei wahrscheinlich. Bis frau endlich eine freie Kabine findet, muss sie schon ganz schön die Blase zusammenkneifen! Und die Männer wundern sich vermutlich, warum die Damenkloschlange dreimal so lang ist wie die vorm Herrenpissoir.

Ja, aber warum ist das eigentlich so? Meine persönliche Theorie ist ja: Im Sitzen und in geschlossenen Kabinen Wasser lassen dauert einfach länger. Das ist nicht einfach Hosenschlitz und Unterhosenknöpfe auf und „Wasser Marsch!“ – sondern eher so: Tür auf, reingehen, wieder zu, abschließen, sich untenrum freimachen, Klodeckel auf, hinsetzen, dann alles raus lassen, was keine Miete zahlt. Das ganze Prozedere dann wieder retour – bis frau es zum Waschbecken geschafft hat. Hinzu kommt, dass manche Frauen tatsächlich das Damenklo als Ort zu Tratschen nutzen, oder schlicht und einfach das Klopapier verbraucht ist und eine Kabinennachbarin erst einmal eine volle Rolle von unten durchschieben muss.

Aber das ist nur meine Perspektive. Wie erklärt ihr euch das? Ich bin gespannt auf eure Antworten! 🙂

Beiragsfoto: Marion  / pixelio.de
Text: cat 2014

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