DIE SIEBEN TODSÜNDEN – Anthologie zur Unterstützung eines schwer erkrankten Menschen

Die Leverkusener Autorin Britta Heinrichs hat im April 2015 eine Anthologie mit dem Titel DIE SIEBEN TODSÜNDEN veröffentlicht:   

Britta Heinrichs - DIE SIEBEN TODSÜNDEN - c Britta Heinrich
Britta Heinrichs – DIE SIEBEN TODSÜNDEN – c Britta Heinrich

Sieben Todsünden  
Neun Illustratoren   
Vierzehn Autoren  
Ein guter Zweck    

„Todsünde“ – ein gewaltiger Begriff, den man zwar umgangssprachlich verwendet, der jedoch theologisch gesehen völlig falsch ist. Was wir darunter verstehen, bezeichnet die sieben Hauptlaster – schlechte Charaktereigenschaften, die uns posthum ein warmes Plätzchen im Höllenfeuer reservieren.  
Dass aus Todsünden jedoch auch Gutes entstehen kann, beweist diese Anthologie voller spannender, lustiger, guter und böser Geschichten, Gedichte und Illustrationen. 
Die Autoren und Illustratoren verzichten auf ein Honorar – zugunsten einer Familie aus Niedersachsen. Einer der vier Söhne leidet an Muskeldystrophie. Um die Familie ein wenig zu entlasten, werden alle Gewinne aus dem Buch an sie gespendet.  

M u s k e l d y s t r o p h i e: Eine Sammelbezeichnung für erbliche Muskelerkrankungen mit Störung des Muskelzellstoffwechsels, die (ohne Nervenbeteiligung) zu einem fortschreitenden Schwund der rumpfnahen Muskulatur führt. Bei der progressiven Muskeldystrophie kommt es nach meist schleichendem Beginn mit gleichzeitiger Zunahme des Fett- und Bindegewebes zu Haltungs- und Gehstörungen; bei ungünstigem Verlauf tritt i.d.R.  vor dem 20. Lebensjahr der Tod aufgrund von Herzmuskelschwäche ein. Die autosomal-rezessiv erbliche angeborene Dystrosophie führt zu bleibender Bewegungseinschränkung, bei der bösartigen Form zu rasch fortschreitendem, in den ersten Lebensjahren tödlichen Verlauf.

Leseprobe:

"Der große Jack" von Jörg Wiegand
„Der große Jack“ von Jörg Wiegand


Leseprobe-Die-sieben-Todsünen

"Hochmut" von Wiebke Worm
„Hochmut“ von Wiebke Worm

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Die Autoren & Illustratoren und ihre Beiträge:

Dieter Annecke – Encaustic-Malerei „Gier“
Angelika Ballas-Künzel – Zeichnung „Die Tugend“
Britta Bendixen – Geschichte „Versprechen muss man halten“
Markus Dittrich – Geschichte „Neros Song“
Susanne Fritsch – Acrylmalerei „Crazy Face“
Laura Gajowski – Text im Vorwort
Britta Heinrichs – Geschichte „Die Schwestern Vertu“
Dirk Juschkat – Gedicht „Sieben“
Katharina Krämer – Geschichte „Die sieben Todsünden“
Petra Krimmel – Coverillustration und Illustration
Renate Krohn – Geschichte „Das Monster“
Norbert Löffler – Geschichten „Maßlos“ und „Herbert“
Michael Lohmann – Geschichte „Marga“
Anke Noreike – Acrylmalerei „Sonntagnachmittag“
Helga Pohlmann – Aquarell „Trägheit“
Olaf Raabe – Fotografie „Zorn“
Jeannine Remlinger – Geschichte „Ein Morgen im Leben der Trägheit“
Elmar Rieder – Geschichte „Mutter ist tot“
Helga Rikken – Gedicht und Illustration „Wohin?“
Wilfried Schmickler – Gedicht „Die Gier“
Susanne Schnitzler – Geschichte „Alles in Ordnung bei Igor“
Jürgen Spreemann – Geschichten „Die Rache der kleinen Frau“ und „Lulu in Luxuria“
Jörg Wiegand – Illustration „Der große Jack“
Wiebke Worm – Bleistiftzeichnung „Hochmut“trennlinie2Mehr Infos auf der Seite von Britta Heinrichs.

Auf den Seiten der Rheinischen Post finden Sie eine schöne Rezension.

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